Nebulöses im Weltall


DEUTSCHLAND. Immer wieder treten einzelne Personen mit besonders stark ausgeprägten fotografischen Ambitionen mit der Bitte an mich heran, ihre Werke einer objektiven Beurteilung zu unterziehen.


An und für sich stehe ich diesen Wünschen sehr aufgeschlossen gegenüber, weigere mich allerdings Aufnahmen wie diese näher zu kommentieren.


Der offensichtlich mit Handy bzw. Smartphon ohne Bildstabilisator gemachte Schnappschuss lässt wirklich nur Nebulöses erahnen. Erkennen kann man gar nichts! Auch der Standort des Fotografen ist nur zu erahnen. Einfach nur ein kleiner, ins Bild springender Ast oder ähnliches vorne links im Bild hätte das ganze Motiv aufgelockert. So allerdings geht es nun wirklich nicht. Anspruchsvolles Bildmaterial werdet Ihr so nicht gewinnen. 

Bei dem nebenstehenden Bild, das mir eine Dame aus Bottrop zuschickte, ist der Unterschied zur vorherigen Aufnahme eklatant deutlich. Der Planet vorne links z. B. wurde hier schön herausgearbeitet. Durch das Einbeziehen des Blitzlichts bei der Aufnahme kommt die Reflexion vor dem metallischen Hintergrund als zusätzlich belebendes Element wunderschön zur Geltung. Dadurch, dass in dem Motiv so viel pralles Leben steckt kann man auch gerne  den verwischten Eindruck vorne im Bild vernachlässigen, der durch eine kürzere Belichtungszeit durchaus hätte eliminiert werden können. Sei es drum. Glückwunsch an die Dame, und weiter so!






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