Hartz-IV-Bezieher gründen eine Lotterie


DEUTSCHLAND, Berlin. Eine weite Reise zu einem wichtigen politischen Brennpunkt konnten wir uns dieses mal ersparen. Das Ereignis fand quasi vor unserer Haustüre statt, nämlich im eigenen Land.

Bei einer Massendemonstration waren Tausende und Abertausende von Hartz-IV-Empfänger zusammengekommen, um sich für die Gründung einer eigenen Lotterie einzusetzen. Auch der ehemalige Bundespräsident Dr. Horst Köhler begrüßte den für die Aktion verantwortlichen Langzeitarbeitslosen Mahematiker Dr. Evershagen persönlich mit ein paar jovial formulierten Bemerkungen. Er erinnerte noch einmal  daran, dass er damals nach dem Rücktritt von seinem  hohen Amte durchaus auch ein ähnliches Geschick hätte erleiden können.

Dr. Evershagen ging darauf allerdings nicht weiter ein, sondern erläuterte in einem furiosen Statement seine Idee der maximierten Wertschöpfung mittels einer Lotterie. Die Hauptaussage: wenn man schon keinen neuen Arbeitsplatz gewinnen könne, so solle dann doch  zumindest der Gewinn einer erklecklichen Geldsumme möglich sein, fand auch beim ehemaligen Bundespräsidenten (Ökonom!) begeisterten Zuspruch. 


Beide regten dann an die weiteren Modalitäten durch eine neu zu berufende Expertenkommission klären zu lassen. Nachdem dieses vorläufige  Ergebnis den Demonstranten mitgeteilt worden war, löste sich die Demonstration auf und die beiden Herren Köhler und Evershagen gingen anschließend gut gelaunt in die nahe gelegene Domklause, wo sie bei einem deftigen Rindsbraten und einem trockenen Roten angeregt ihre Studienzeit Revue passieren ließen.






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