Hund geht vor Gericht


DEUTSCHLAND. Isidor vom Schleienhof hat die Faxen dicke. Jahrelang hat er alles in sich hineingefressen, aber einmal muss Schluss sein.


Als Frischluftfanatiker geht er gerne spazieren und nimmt seine Geschäftstätigkeit pünktlich und zuverlässig abseits im Grünen war. Alkohol meidet er grundsätzlich. Frauengeschichten hat er in seinem Alter keine mehr. Er beschützt Haus, Hof und den Menschen. Der Lohn? Er muss Steuern bezahlen!

Dann eines Tages als er wieder einmal einer dieser Samtpfoten begegnete, wurde ihm schlagartig bewusst, dass er noch nie irgend etwas irgend etwas über steuerzahlende Katzen gehört hatte. Nach dem Einzug weiterer  Erkundigungen kam die endgültige Bestätigung: Katzen zahlen keine Steuern! 

Nach Empfang dieser niederschmetternden Nachricht schaltete er noch am selben Tag den Gleichstellungsbeauftragten ein. Er machte mehrmals mit Nachdruck deutlich, dass in diesem Fall eindeutig seine Rechte vernachlässigt worden seien und er sich als Hund diskriminiert fühle. 
Aber es passierte: nichts. Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages wurde von ihm angerufen und mit dem Fall betraut - keinerlei Reaktion.

Nun war für Isidor vom Schleienhof das Ende der Fahnenstange erreicht. Beim Amtsgericht Büttenberge stellte er einen Antrag auf einstweilige Verfügung: Ab 2014 werden entweder die Katzen steuerpflichtig oder den Hunden werden die Steuern erlassen!


Bellend fügte er noch hinzu, dass er nötigenfalls bis vor das Bundesverfassungsgericht gehen werde.







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