In England werden wieder mehr Schulkinder verhaftet

ENGLAND. Gesetzeshüter greifen bei Nichteinhaltung der Schulordnung zu drastischen Methoden.  Bis dato wurden bei Regelverstößen lediglich Ermahnungen ausgesprochen, wenn das nicht zum gewünschten Erfolg führte, wurde der sogenannte blaue Brief verschickt. Doch nun geht man noch einen gewaltigen Schritt weiter: Die jugendlichen Täter werden auf unbestimmte Zeit hinter Gitter gebracht


Ein Gesetz aus dem Jahr 1211, welches bis heute Gültigkeit hat, wurde zufällig bei Aufräumarbeiten von dem renommierten Pädagogen John McBeath in der berühmten Universitätsbibliothek von Cambridge wiederentdeckt. Premierminister David Cameron war darüber sehr glücklich, konnte er doch nun hoffen, dass die Aufmerksamkeit der Medien sich von ihm und seiner desaströsen Politik abwenden würde hin zu dieser "Schul - Angelegenheit". 

Die Hoffnung wird jetzt  bestätigt, da die Presse in England (hier muss in erster Linie mal wieder der linke "Guardian" genannt werden)  sich begeistert dem neuen Thema zuwendet und kräftig die Trommel schlägt. Die Eltern der betroffenen Schüler haben sich mittlerweile zu größeren Protestgruppen zusammen geschlossen und wollen vor sämtlichen Polizeipräsidien im Lande Nachtwachen abhalten.

Inzwischen weiß allerdings in ganz England keiner mehr so richtig, worum es eigentlich geht. Einzelne Elternteile begrüßen inzwischen sogar (hinter vorgehaltener Hand) die polizeilichen Maßnahmen und sprechen tatsächlich von einer  pädagogischen Notwendigkeit. Die Schüler selbst haben sich schnell hinter Gittern mit den Umständen angefreundet und waren froh, dass der Unterricht ausfiel. 

Wie heute morgen weiter gemeldet wird, soll der Pädagoge, der das alles ins Laufen gebracht hat, inzwischen pensioniert worden sein. David Cameron will nicht aufgeben und versucht weiterhin - mit Hilfe von eiligst aufgestellten nationalfarbigen Tribünen - die Menschen des Königreiches von dem Sinn aller gesetzlicher Anordnungen (auch NSA!)  zu überzeugen, aber es hört  eigentlich keiner mehr zu.

Nachtrag: Unbestätigten Meldungen nach soll ein neues Gesetz verabschiedet werden, worin festgeschrieben stehen soll, dass bei nochmaligen eklatanten Verstößen gegen die Schulordnung zukünftig die Eltern der Kinder hinter Gitter müssen. 

Einzelne Schülergruppen haben schon vorsorglich zu Protestmärschen aufgerufen.






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