An der Vielweiberei führt kein Weg vorbei.

Siegen (däp) Frauen verdienen immer noch deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen. Dabei sind Frauen besser ausgebildet und können außerdem längere Arbeitszeiten verkraften. Statistisch gesehen zeigt der Mann sogar schon 25 Minuten nach Arbeitsbeginn leichte Ermüdungserscheinungen. 

Die Gesellschaft ist aber anscheinend noch nicht so weit, diese Fakten anzuerkennen und gebührend darauf zu reagieren. Im Gegenteil. Die Frauen versuchen natürlich unermüdlich - wegen beginnender Erschöpfungszustände ihrer Männer -, eine gut bezahlte Stelle zu finden, und scheitern damit gleich mit den ersten Bewerbungen.

Die Enttäuschungen der Frauen darüber führen zu einem Liebesentzug und dieser wiederum bereitet den Männern großes Kopfzerbrechen und lässt sie in eine anscheinend schwere Depression entgleiten. Die führt dann letztendlich zu einem Arbeitsplatzverlust. Durch diesen Verdienstausfall sinkt das Haushaltseinkommen dramatisch, und die Frau ist nun gezwungen - trotz der mangelnden Bereitschaft der Arbeitgeber, die weibliche Arbeitnehmerschaft in die gleiche Lohngruppe wie die Männer einzustufen -, doch eine niedriger bezahlte Arbeit anzunehmen.

Selbstverständlich kann sie - bedingt durch ihre Unterbezahlung - den Ausfall keinesfalls kompensieren. Zu dem gerät auch der Haushalt in Unordnung, da einem arbeitslosen Mann mit sogenannten Depressionen keinesfalls Putzen, Waschen usw. zugemutet werden kann. Sollte allerdings die Gesellschaft der Vielweiberei eher mehr Sympatien entgegenbringen können als dem Ziel gleiche Bezahlung von Mann und Frau, dann, ja dann könnten zwei Frauen mit ihrer Beschäftigung den Lohnunterschied ausgleichen, und soviel verdienen wie ein Mann.

Damit wäre eigentlich allen geholfen - oder nicht?





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