Deutschland feiert Weihnachten unter der Palme

Deutschland. (däp) Auch dieses Jahr zog es die Baumjäger wieder in die Wälder, um rechtzeitig ein preiswertes Weihnachtsbäumchen zu ergattern. 


Eine Nordmanntanne lehnten die meisten allerdings - wegen des durch die warmen Temperaturen beschleunigten Nadelns - kategorisch ab. Dankenswerterweise konnte das frühzeitige Anpflanzen von Palmensprösslingen - durch findige Förster und anderer Waldmenschen - einem gewaltigen Engpass vorbeugen. Das beliebte Baumschlagen fand somit auch dieses Jahr wieder in den deutschen Wäldern statt. Etwas gewöhnungsbedürftig ist es allerdings schon, am Heiligabend anstatt unter einem Tannenbaum, unter der Palme zu sitzen.

Besonders vorteilhaft erscheint der zusätzliche Nahrungsfaktor zu sein. Eine bisherige Weihnachtsbaumkugel war ja keinesfalls zum Verzehr geeignet. Hätte man aufgrund der Hochgefühle zu Weihnachten und unter Zuhilfenahme eines kleineren oder größeren Schlückchens Alkohols sie dennoch probiert: ein besonderer Genuss wäre das sicherlich nicht gewesen. Ganz anders die neue Weihnachtsbaumkugel - die Kokosnuss!  Sie ist nahrhaft, und sie kann mit den verschiedensten Farben bunt angemalt werden. Das Schönste ist aber, wenn die Kinder Weihnachten den Baum plündern dürfen. 

Hammer und Meißel werden neben den Baum bereit gelegt. Dann werden die Nüsse wie Bälle geworfen, und ein Hauen und Stechen beginnt, um an den Inhalt zu kommen. Auf diese Art und Weise wird endlich ein kindgerechtes Weihnachtsfest möglich sein: das stille Fest sinngemäß feiern und trotzdem keine Langeweile haben. 


Frohe Weihnachten!








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