Millionenfache Abmahnung wegen Porno-Gucken

Deutschland. Millionen, bisher unbescholtene Bürger, wurden von einer Kanzlei wegen Ansehen von freizügigem Bildmaterial abgemahnt. Wie kam es dazu? Was hat das für Folgen?

Über ganz Deutschland fegt momentan eine Abmahnwelle ungeahnten Ausmaßes hinweg. Die von den Betroffenen sofort eingeschalteten Anwälte raten dringendst, dass jeder der Abgemahnten seine zurückliegenden Sehgewohnheiten penibel analysieren solle, und falls erforderlich sofort zu ändern.


Diese Abmahnwelle ist schlicht und einfach durch eine Unachtsamkeit eines Mitarbeiters der Deutschen Museumslandschaft an die Öffentlichkeit katapultiert worden. Der deutsche Museumsbund hatte lediglich eine wissenschaftliche Untersuchung über die Sehgewohnheiten der erwachsenen Besucher in Auftrag gegeben. Die Frage lautete lediglich, wo - bei offenherziger Darstellung einer Dame - der von Bild zu Bild wandelnde Besucher zuerst hin sieht. 

Zu diesem Zweck hatte man jeweils das Original gegen eine Kopie ausgetauscht und im Gesichtsbereich und in den Brustwarzen unsichtbare Kameras installiert. Wie schon erwähnt: eine reine Forschungsarbeit. Über das Ergebnis dieser Untersuchung wurde indes Stillschweigen vereinbart.


Der Casus knacksus war allerdings eine parallel laufende Untersuchung. Hier wurde gezeigt, wie viel Zeit die jeweilig erfasste Person mit dem Betrachten des Halbaktes zubringt. Dabei war der Kameramann unauffällig im Rücken des Betrachters positioniert und filmte Richtung Bild. Hier sieht man millionenfach sehr deutlich, wie der jeweilige Besucher unauffällig nach links und rechts schaut, dann seine Lesebrille aufsetzt und mit zitternder Unterlippe lüstern die halbnackten Körper betrachtet. Die Videos dieser zweiten Forschungsarbeit wurden irrtümlich als Video-Stream im Internet lanciert.


Das Fazit kann nur sein, in Zukunft Museen mit gegenständlicher Malerei grundsätzlich zu meiden, oder diese nur mit Maske zu besuchen. Als Alternative bieten sich allenfalls die Museen mit den Konstruktivisten an. 


Manche meinen übrigens, die Bilder wären gar nicht obszön. Aber sei es drum: Porno bleibt Porno! 










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