13-Jähriger aus Iran mit Wahnsinns-Gewichtheber-Rekord

Iran, Teheran. (däp) Wie erst jetzt aus gut unterrichteten Kreisen zu erfahren war, hat ein 13 jähriger Iraner schon im letzten Dezember bei einer kleineren Sportveranstaltung einen neuen Iranischen Gewichtheber-Rekord im Schwergewicht in der Klasse für Erwachsene (!) aufgestellt.


Dass dieser Wahnsinns-Gewichtheber-Rekord überhaupt zustande kam, ist einem reinen Zufall zu verdanken. Der Vater dieses 13-Jährigen Hassan (ebenfalls Gewichtheber) war Anfang 2012 unter dubiosen Umständen urplötzlich in München aufgetaucht. Der bayerischen Landessprache mächtig, gewann er umgehend das Vertrauen bayerischer Gewicht- und Fingerhakelkreise und kam bald darauf mit einem Herrn Nari - ehemals Theheraner, dann auch wiederum urplötzlich Münchner - in ein sehr vertrautes Gespräch.

Er (der Vater des jungen Gewichthebers, wir nennen ihn im weiteren Verlauf "Ö"), habe auf dem Flughafen München im Erdinger Moos einen riesigen Container voll mit hochwertigen Dopingmittel stehen. Mehr oder weniger wäre das der gesamte iranische Bestand. Ob er (der Herr Nari) eventuell Interesse daran hätte? Dieser war schon längere Zeit in München - auch ziemlich assimiliert - und stand einem profitablem Geschäft nebenher, wie jeder gute Bayer, nicht ganz abgeneigt gegenüber. Kurz und gut, das Geschäft wurde per Handschlag getätigt und der Herr Ö kassierte eine halbe Million.

Diese Geld schickte Ö sofort per Kurier an seinen Bruder in Theheran mit der Anweisung,  seinem Sohn den besten Gewichthebertrainer  zu besorgen, den er bekommen könne. Der damals 11-Jährige Hassan hatte aber überhaupt kein Interesse an diesem Sport. Nun hatte aber Hurliam (der Bruder von Ö) ebenfalls einen Sohn. Dieser Cousin von Hassan mit dem Namen Hatib war damals 22 Jahre alt, recht einfältig, mit einen riesigen Körper, gekrönt von einem Kindergesicht. Hassan, der der Lieblingsneffe von Hurliam war, beschwatzte nun seinen Onkel, dem Cousin Hatib die Gewichtheberausbildung zukommen zu lassen. 


Gesagt, getan. Hatib hieß im Iran ab sofort Hassan und trainierte als dieser und keiner merkte etwas. ( Der Iraner hat andere Sorgen, als sich mit solchen Kleinigkeiten zu beschäftigen.) Der Vater des ursprünglichen Hassan hörte nur immer von "seinem Sohn", sah ihn aber nie, weil der Iran ihn nicht mehr ins Land reinließ. Der ursprüngliche Hassan ist übrigens mittlerweile Matratzenverkäufer in einem iranischen Basar und versorgt seinen Cousin mit prächtigen Schlafunterlagen, damit sich dieser zwischen den Rekorden gut erholen kann.


Hatib, jetzt Hassan, hat seine ersten Dopingkontrollen mit negativem Ergebnis überstanden. Ja, wie denn auch, wenn es im Iran gar keine Mittelchen mehr gibt. Wohin der Herr Nari aus München die aufgekauften Pülverchen verkauft hat, wer weiß es?


Ach so, der Gewichtheber-Rekord. Der aufgestellte iranische Rekord ist besser als der Weltrekord!













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