Auf Indiens Straßen werden Kühe durch Ochsen ersetzt

Indien, Neu-Delhi. (däp)  Mitte diesen Jahres sollen die sogen. Heiligen Kühe in Indien, welche normalerweise völlig ungestört am öffentlichen Leben teilnehmen, durch prächtige Ochsen ersetzt werden. Das ordnet ein neues - längst überfälliges - Gesetz. 


Das Gesetz war deswegen längst überfällig, da viele Frauen auf öffentlichen Straßen vergewaltigt wurden. Die indische Regierung hatte nämlich die schlimmsten Befürchtungen dahingehend, dass der Inder demnächst bei seinen Vergewaltigungsattacken selbst die heiligen Kühen (weiblich) mit einbezieht. Ob die Ochsen (kastrierte Rindviecher) auch heilig gesprochen würden, war von verantwortlicher Seite bis zur Drucklegung leider nicht zu erfahren.

Die indische Demokratie tut sich sowieso schwer mit dem Schutz des Weiblichen. Erst wollte man das Ganze ja auch als Kavaliersdelikt behandelt wissen, weil aber auch ausländische Frauen von diesen Übergriffen betroffen waren und das Ausland deswegen starken Druck ausübte, hofft man mit diesem Gesetz die Gemüter beruhigen zu können.


Davor hatten einige liberale Politiker angeregt, für den Austausch keine Ochsen, sondern männliche Rindviecher bereit zu stellen. Konservative Politiker mit femininem Äußeren waren aber strikt dagegen, da sie befürchteten, dass diese männlichen Rindviecher dann den Geschmack potenzieller homosexueller Vergewaltiger  anregen könnten und sie (die femininen Politiker) in den Focus der Vergewaltiger geraten könnten. Da würde es auch nichts nützen, wenn man die männlichen Rindviecher heilig sprechen würde - im Gegenteil.


Manche Politiker möchten das freiheitliche Wesen der indischen Demokratie dem Ausland stärker ins Bewusstsein rücken und plädieren für - bis jetzt  noch verhalten und etwas zögerlich - eine demokratische indische Gesellschaft, die nur ausOchsen besteht. Die Frauen wären, was das angeht, dann fein raus.





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