Schusssichere Unterwäsche wird Pflicht


Russland, Sotschi. (däp) Die russischen Behörden haben die Sicherheitsvorschriften erneut verschärft und spezielle Schutzzonen errichtet. Der Zugang zur inneren Zone, direkt um die olympischen Anlagen errichtet, wird weiter eingeschränkt und von deutschen Schäferhunden bewacht. 

Lediglich Sportler, verantwortliche Funktionäre sowie Besucher mit speziellen Eintrittskarten werden eingelassen. Von Außerhalb dürfen in die größere, die äußere Schutzzone nur Cabrios mit Sondergenehmigung fahren. Begründet wird das damit, dass so ein besserer Überblick in den Wageninnenraum gewährleistet sei. Den Insassen wird auch streng untersagt, Wollmützen, Hüte oder Sonnenbrillen zu tragen. Ringe sind sämtlich abzulegen, da sie eventuell als Schlagringe  missbraucht werden könnten.

Zehntausende Polizisten und Streitkräfte hat Russlands großer Präsident Wladimir Putin für die Sicherheit bei den am 7. Februar beginnenden Winterspiele aufgeboten und nach Sotschi geschickt. In einer großmütigen Geste  - eben eines Imperators würdig - hat er übrigens das Verbot gegen die Versammlungsfreiheit huldvoll aufgehoben.

Leider sind dafür an anderer Stelle die Freizügigkeiten stark eingeschränkt worden: Jede Sportlerin und jeder Sportler hat ab Beginn der Spiele schusssichere  Unterwäsche zu tragen - gegen Angriffe von außen -, und Biathleten dürfen lediglich mit Gummibärchen schießen, wobei extra abgestellte Funktionäre jeden Schuss laut mit den Ausrufen "pfiff" oder "pfuff" bewerten müssen.







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