Antialkoholiker sind öfter krank



Taiwan, Taipeh. (däp)  Die Hauptstadt von Taiwan - bekannt durch zahlreiche prominente Reisweintrinker  - war dieses Jahr zum ersten Mal Treffpunkt der internationalen Weinakademie. Diese anerkannt objektive Institution entfachte dort mit der Offenlegung  des neusten, wissenschaftlich fundierten Untersuchungsergebnisses ziemlichen Wirbel. Diese Verlautbarung besagt nämlich schlicht und einfach, der Verzicht auf Alkohol mache krank.


Verträgt ein stämmiger Mongole tatsächlich halb so viel Alkohol am Tag wie ein Festland- Chinese, und was bedeutet das für den Europäer, oder den Nordamerikaner? Auch die Fachleute waren sich in der Beantwortung all dieser Fragen durchaus nicht einig. Den Russen und den Polen beschäftigt diese Frage z. B. generell nicht: er trinkt und bleibt gesund.


Überhaupt: Die grotesken Empfehlungen für einen unschädlichen Alkoholkonsum waren bis auf den heutigen Tag so irrwitzig, dass sogar die Apothekerzeitung in einem ihrer letzten Beiträge Vernunft angemahnt hatte.  Nach diesen unsäglichen Vorgaben der Wissenschaft dürfen die Katalanen in Barcelona  beispielsweise täglich 20 Gramm Alkohol zu sich nehmen, während den Basken nur 5 Gramm zugestanden wird. Bei den Frauen ist es noch unsinniger. In Deutschland gibt es ebenfalls unterschiedliche Empfehlungen für die Bayern und die Niedersachsen.

Die Forscher  Heribert  Fass-Binder, Otto zur Mühlen und Waltraud Beltz-Steinmann aus Unterbayern, die ebenfalls in Taipeh anwesend sind, haben allerdings in über 321 Studien die Unwirksamkeit solcher Studien nachgewiesen. Asiatische Fachleute sind wiederum zu dem aufsehenerregenden Ergebnis gekommen, dass Frauen die  beim Alkoholkonsum gleichzeitig Salzgebäck zu sich nehmen, unter einer leichten Unverträglichkeit leiden. Was für die Frauen das Salzgebäck, soll für die Männer Marzipan und dunkle Schokolade mit ganzen Nüssen sein.

Auf die Gesundheit bezogen gibt es allerdings in keiner der Studien Bedenken. " Bei häufiger mehr als 40 Gramm Alkohol pro Tag für Frauen und 30 Gramm für Männer, ist keine Risikoerhöhung erkennbar. Genau das Gegenteil ist zu beobachten. Wer gar keinen Alkohol trinkt, leidet. Das ist wie mit dem Essen, nur der Satte ist wirklich zufrieden."










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