Stromausfall: Einwohnerzahl in Lima stieg auf 9,5 Millionen

Lima (Peru). Tausende Peruaner werden diese Nacht in Deutschland nicht vergessen. Die peruanischen Gastarbeiter - hauptsächlich aus Lima stammend - eilten, wie immer  früh morgens zu ihren Arbeitsstellen. Kaum waren sie wenige Minuten beschäftigt, als über Twitter die Nachricht verbreitet wurde, in ihrer Heimatstadt sei der Strom ausgefallen.


Nun muss man wissen, dass dieser Stromausfall keine Kleinstadt getroffen hatte, sondern eine Metropole mit 7.605.742 Einwohner. Gleichzeitig muss man die impulsive südamerikanische Mentalität - hier im besonderen die Peruanische - kennen, um zu erahnen, was dann passierte. Aus Sorge um die Angehörigen (Überfälle in stockdunklen Straßen u.s.w.) verließen die Peruaner in Deutschland ihre Arbeitsplätze, um in rasender Eile die Großflughäfen der Bundesrepublik in Beschlag zu nehmen. Übrigens können sich noch viele in meinem Kollegenkreis daran erinnern, wie deswegen die Reisenden am Frankfurter Flughafen  in kilometerlangen Schlangen vor den Schaltern standen und sogar lagen.

Nachts, bei Ankunft der Maschinen in Lima, war natürlich auch der Teufel los, da alles dunkel war und nur die phosphoreszierenden Handtücher, womit das Bodenpersonal die landenden Flugzeuge einwinkte - wegen der  Reflexion durch die Flugzeugscheinwerfer - erkennbar waren. Nachdem die Peruaner glücklich die Flieger verlassen hatten und mit Hilfe der mitgebrachten deutschen Taschenlampen (besonders hell) vom Flughafen in Lima zu ihren Wohnungen in Lima geeilt waren, kehrte in der Riesenstadt allmählich Ruhe ein.


Durch diesen Stromausfall stieg die Einwohnerzahl in Lima (Peru) auf knapp über 9,5 Millionen.










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