Frankfurter Flughafen versinkt im Chaos

Deutschland, Frankfurt/Main (däp) Chaotische Verhältnisse herrschten auf Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt am Main. Grund dafür war ein ganztägiger Warnstreik des privaten Sicherheitpersonals. Fraport hatte bereits am Freitagnachmittag alle Kontrollstellen geschlossen, so dass besonders Fernreisende ihre Flieger nicht mehr erreichen konnten.


Fraport hatte sich - wegen der außerordentlich langen Schlangen vor den einzelnen Kontrollstellen - entschlossen keine Sicherheitskontrollen mehr für ab Frankfurt reisende Personen durchzuführen. Passagiere wurden infolgedessen gebeten, den Airport am Freitag nicht mehr aufzusuchen. Der Transitverkehr war übrigens während der ganzen Zeit nicht betroffen.

Wie  ein Verantwortlicher weiter mitteilte wurden alleine 74 Flüge bis Freitagnachmittag gecancelt. Angaben zu den Verspätungen wollte oder konnte er keine machen. An anderer Stelle teilte eine außerordentlich gut aussehende Lufthansa-Sprecherin mit, dass der Flugbetrieb des Unternehmens "vorwiegend planmäßig" ablief. Allerdings musste sie auf Nachfragen des "Weltfoto-graf" einräumen, dass sogar ein großer Teil der Maschinen ohne Passagiere geflogen seien.

Die Fluggesellschaft riet den Reisenden dringend auf alternative Verkehrsmittel umzusteigen. Für abgesagte innerdeutsche Flüge erstattete die Lufthansa laut Auskunft ein Bahnticket oder stellte wahlweise einen Elektroroller zur Verfügung. Der Flughafenbetreiber Fraport bezeichnete den Warnstreik als unverhältnismäßig und völlig überzogen. An einem Tag, an dem - ohne die Geschäftsreisenden - 110.000 Passagiere einen unbeschwerte Urlaub antreten wollten, so massiv zu streiken, wäre vollkommen unakzeptabel.

Ein juristische Nachspiel wird  der Warnstreik außerdem noch haben. Passagiere der Business Class, welche dringende Geschäftstermine im Ausland wahrnehmen mussten, wurden - wegen der Abwesenheit des Sicherheitspersonals - gezwungen, gegenseitige Leibesvisitationen vorzunehmen. Ein Beobachter spricht von ausufernden Szenen mit hysterischen Schreien. Damit aber nicht genug. Die Privatmaschinen, die letztendlich den Geschäftsleuten zur Verfügung gestellt worden waren, mussten eigenhändig aus dem Hangar herbeigeschleppt werden. Die Behandlungskosten der daraus resultierenden Bandscheibenvorfälle  will kulanterweise die Gewerkschaft übernehmen.





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