Google eröffnet Optikerkette "GoogleGlass"

USA (däp) Google wird ab sofort weltweit mit der Optikerkette "GoogleGlass" der klassischen, alteingesessenen Optikerzunft Konkurrenz machen. Dazu wurde exklusiv  mit Ray Ban, einem Unternehmen für Brillendesign, eine fruchtbare Zusammenarbeit vereinbart. 


Ray Ban ist eine weltweit bekannte Marke für Brillen, speziell für Sonnenbrillen. Sogar die US-Army war an Ray Ban beteiligt, um geeignete Sonnenbrillen für die Piloten von Kampfflugzeugen entwickeln zu lassen. Kein Wunder, wenn GoogleGlass hier ein zusätzliches Geschäftsfeld wittert. Das erste und bis heute wahrscheinlich bekannteste Brillen-Modell aus dieser Zeit nennt sich "Aviator". Im Laufe der Jahre entwickelte sich Ray Ban dann zu einem weltweit operierenden Konzern  und brachte 1950 das Modell "Wayfarer" heraus, auch ein Klassiker, der als Sonnenbrille durch den Hollywood-Blockbuster "Blue Brothers" weltbekannt wurde.

Nur in  den USA wird die Google-Brille am morgigen Dienstag, den 15. April - und nur an diesem einen Tag - zum Preis von 1500 US-Dollar (zzgl. Steuern) verkauft. Empfohlen wird übrigens das Mitbringen von reichlich Proviant und Getränken. Langsam bereitet sich Google damit auf einen weltweiten Verkauf vor. Der Aufbau der 12 Millionen geplanter GoogleGlass Läden weltweit gestaltet sich nun mal eben nicht so schnell. Auch stehen an diesem Tag nur zwei Modelle zur Verfügung: eines mit Lichtschutzfaktor und eines mit Pelzbesatz. Kostenlos als Dreingabe gibt es eine 290-seitige Broschüre mit Benimmregeln  derer Einhaltung nach Empfang der Brille  mit Name und Passnummer quittiert werden muss. Diese kleine Umständlichkeit wird wohl jeder Käufer klaglos hinnehmen.

Bestellbar sollen später neben den Standartausführungen auch die Modelle mit individuellen Linsen (Zeiss) und Rahmen (Ray Ban) sein. Hinsichtlich der Farbtönung sollten immer graue oder braune Gläser bevorzugt werden. Wer mit der Brille von Google nur Filmen und fotografieren will, braucht gar keine Gläser, da genügt die Fassung. Für Wintersportler gilt etwas anderes. Da sollten Sie immer Glas in der Fassung haben, alleine schon wegen dem Zugwind. Etwas was die meisten Kunden am Anfang verwirrt, sollte noch erwähnt werden: die Brille wird exakt  - wegen der Rutschgefahr, da das Gewicht an einer Seite hängt - auf den Kopf des Trägers eingemessen. Bei jedem erneuten Aufsetzen der Brille wird deswegen ein vorher vereinbarter Code abgefragt. Das dient aber nur zur eigenen Sicherheit. Wer will so ein Passwort schon knacken - und warum auch?








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