Würdenträger fordern Heiligsprechung für alle Päpste


Rom (däp) Kirchliche Würdenträger sind in diesem Moment auf dem Weg zu Papst Franziskus und fordern gleiches Recht für alle. Jeder Papst sei schließlich zu seinen Lebzeiten für gläubige Katholiken Stellvertreter Gottes auf Erden gewesen. In dieser herausragenden Stellung sei keiner dem anderen vorzuziehen.

Jeder Papst hätte schließlich Wunder tun können, alleine durch die Kraft die ER ihm verliehen hätte. Nur können und wollen wären eben zwei verschiedene Paar Schuhe. Hunderte von Päpsten hätten doch Wunder vollbracht. Alleine die Tatsache,  am wohlverdienten Lebensabend das Opfer bringen zu müssen, einer ältlichen Männer-WG als Vorsitzender zu dienen und   -trotz  Anfeindungen und Intrigen - nicht die Brocken hinzuwerfen, grenze doch zumindest an ein Wunder.


Auch das ehemals kraftstrotzende Männer sich auf dem langen Weg bis zur Papsternennung hochgebetet haben, trotz oder wegen dem Zölibat nicht in der Psychiatrie gelandet sind, oder gar  - als Vergewaltiger nach der Verurteilung-  im Knast nicht lediglich eine langjährige Anstellung als einfacher Seelsorger haben ausüben müssen, das kann man doch auch als Wunder bezeichnen. Also hat doch jeder Papst irgendwo sein Heiliges und müsste auch als solcher benannt werden. Für den lieben Gott sind doch angeblich alle gleich, warum dann nicht auch seine Stellvertreter auf Erden?

Wenn jetzt die Päpste Johannes XXIII. und Paul II. heilig gesprochen werden - wegen angeblicher "heroischer Tugendübung"-, klingt das alles sehr verlogen. Tugendübung ist nun mal die zu leistende Tätigkeit die zur Stellenbeschreibung eines jeden Papstamtes gehört. Hier zeigt unseres Erachtens die Kirche nur eines: Kanonisierung ist Willkür. Darum lautet auch unsere Forderung: Heiligsprechung aller Päpste (Päpstinnen), oder sie bleiben einfach nur Stellvertreter auf Erden und verzichten auf   angebliche Wunder (Zaubertricks).








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