Adieu ihr schönen Strände in Thailand

Thailand, Bangkok (däp) Jetzt wird einem der schöne Urlaub in Thailand auch noch vermiest. Thailands Armeechef Pryuth hat innerhalb einer Stunde sein Land in eine Diktatur verwandelt. Für die Bevölkerung heißt das absolute Ausgangssperre, verhaftete Politiker und zwischen den abgegebenen Schüssen slalomlaufende Einheimische und Touristen.Die Pläne für den Putsch lagen angeblich schon lange in der offenen Schublade.

Militärdiktator Prayuth präsentierte sich als starker Mann Thailands - ähnlich einem nordkoreanischem Feldherrn - erst einmal inmitten seiner Generäle im Fernsehen. Er will das so lange beibehalten bis die Thailänder ihn lieben. Die flotte Friseur von Kim jong un fehlt zwar noch, aber gut Ding hat Weile. Auf jeden Fall hat er innerhalb einer Stunde den Schubladen-Plan umgesetzt, und Thailand in eine lupenreine Diktatur verwandelt. (Es ist übrigens erst der Staatsstreich Nr. 19).

Von zehn Uhr abends bis neun Uhr morgens herrscht nun Sperrstunde. Den dort noch verbliebenenTouristen ist das erst einmal egal, da sie in dieser Zeit sowieso meistens die Bars bevölkern. An den Stränden sieht es schon anders aus. Hier rechnet man in Bälde mit Bikini-Verboten und ähnliches Ungemach. Ebenso unangenehm ist es dem Touristen (besonders dem Deutschen) bei jedem Strandgang vor dem Bademeister zu salutieren. Selbst wenn der sich nicht als solcher zu erkennen sollte, vorsichtshalber auf Soldatenart grüßen, kann auf keinem Fall schaden.

Leider ist damit erst einmal der lockere Spass in Thailand Schnee von gestern. Leider. Monarchie ist eben schöner als Diktatur. Alleine die Stoffe der Bediensteten geben von der Ausstrahlung der Farben viel mehr her als diese dämliche Militärfarbe. Gerade auch der Deutsche ist deswegen so gerne nach Thailand in den Urlaub geflogen. Auch weil er zu hause weder Monarchie noch irgendwelche Diktatoren hat. Dabei hätten die meisten Deutschen gerne was Starkes da oben.








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