Dringend Tauschpartner für doppelte Bilder gesucht



Österreich, Steyr (däp) Mit seiner  Multimediashow " Rocky-Mountains - Von Alaska über Kanada bis New Mexico und zurück - wusste der Reisefotograf Wolfgang Fuchs durchaus zu gefallen. Im Stadtsaal von Steyr präsentierte der Weitgereiste dann seine vorletzte Show, die mehrere Tage dauerte. Das Zeigen von Abertausenden von Bildern braucht eben seine Zeit. Die Besucher hatten sich aber darauf eingestellt und dank mitgebrachter Schlafsäcke und nahrhaftem Proviant ein bilderrauschhaftes Erlebnis.

Wolfgang Fuchs lebt davon, zu reisen. Urlaub macht er wenig und wenn, dann verbringt er den zuhause. Auch macht er privat kaum Fotos, was man allerdings bei seiner ganzjährigen Tätigkeit als Reisefotograf verstehen kann. Mehr als 130 Länder hat er bereits bereist, immer auf der Suche nach dem "besonderen Bild". Wie er selbst berichtet, war er mehrmals kurz davor, aber dann sei seine Frau  - die ihn oft begleitet - zu schnell gefahren, und das Objekt sei aus dem Blickpunkt verschwunden.

Man muss nämlich wissen, dass  Fuchs oft die Dienste eines Wohnmobils in Anspruch nimmt, in dessen hinterem Teil ein drehbarer Sessel mit fest angebrachtem hydraulischem Stativ verankert ist. Während Frau und Tochter vorne im Führerhaus mit Hilfe verschiedener Navigationsgeräte das Ziel bestimmen, kann der Reisefotograf in drei Richtungen fotografieren. "Ansonsten würde ich die vielen Eindrücke nicht im Bild festhalten können", meinte er diesbezüglich auf die Frage eines Volkshochschülers. Die Intensität seiner Arbeit kam besonders im Fall der Rocky Mountains zum Vorschein. Eine der facettenreichsten und geheimnisvollsten Landschaften der Welt.

Diese Gegend wollte der Ausnahmefotograf unbedingt zu Fuß erkunden und hat sein Wohnmobil stehen lassen. Neugierig hat er auf seiner Wanderung jeden Stein zweimal umgedreht, um ja kein Motiv zu übersehen. Mehr als 80.000 RAW-Aufnahmen - alleine von diesem Landstrich - waren der verdiente Lohn. Monate durchstreifte er die Gegend und sah in dieser Zeit keinem einzigen Menschen. Lediglich ein riesiger Grizzly begegnete ihm eines Morgens, und ausgerechnet da vergaß er vor Schreck auf den Auslöser zu drücken. Andererseits hat er viele doppelte Aufnahmen gemacht, die er gerne gegen Bilder vom Mond  tauschen möchte. 

"Schade" sagte er einmal,"dass ich zwar immer reichlich Bildmaterial von meinen Reisen mitbringe, aber eigentlich durch das ständige Fotografieren selbst zu wenig Zeit habe. mir die schöne Landschaft anzusehen." Nun ja, dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. 






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