Chinesische Politiker reisen mit der Eisenbahn


Afrika, Nairobi/Mombasa (däp) Die wirtschaftlichen Verbindungen zwischen Afrika und China zeigen erste Früchte. Der milliardenschwere Auftrag für eine 600 Kilometer lange Eisenbahnlinie zwischen der Hauptstadt Nairobi und der Hafenstadt Mombasa ging an chinesische Unternehmen.


Interessanterweise ist das erst der Anfang. Wie bekannt, gehört neben Deutschland und Japan, China zu den reisefreudigsten Nationen. Wie die Deutschen, sind sie darüberhinaus in die Eisenbahn verliebt. Außerdem fand in China - wie an einigen Beispielen gut zu erkennen war - in den letzten Jahren verstärkt eine Rückbesinnung auf das so genannte Animalische im Menschen statt. Um hier nun eine Synthese zu schaffen, will man chinesische Touristen in afrikanische Eisenbahnen locken und dazu an den vorbeifahrenden - bei geschlossenen Fenstern sicher in ihren Waggons sitzenden - Weltenbummlern wilde afrikanische Tiere vorbeilaufen lassen.


Das ist aber noch nicht der ganze Plan. Um den Spieltrieb der Chinesen Rechnung zu tragen, hat man vor, in den luxeriös ausgestatteten Zugabteilen beidseitig der Fenster Blasrohre einzubauen. Diese Rohre, die von innen nach außen gerichtet sein sollen, werden dann nach den derzeit vorliegnden  Plänen mit harmlosen Betäubungspfeilen bestückt werden. Hier kann der spielfreudige, animalische Chinese dann seiner Lust frönen und die vorbeilaufenden Tiere umblasen. Die dann im ersten Moment wie tot daliegenden Tiere erholen sich dann schnell, und können von den Passagieren des nächsten Zuges erneut umgeblasen werden. Die Betäubungspfeile sollen bei den afrikanischen Schaffnern im Zug gegen Bezahlung angeboten werden.

Afrika verspricht sich dadurch gewaltige Einnahmen, eventuell will man das Streckennetz ausbauen. Erste Versuche versprachen einen großen Erfolg der Touristenattraktion. Die Anwesenden wollten mit dem Blasen überhaupt nicht mehr aufhören. Allerdings waren bei diesen Versuchen lediglich chinesische Politiker anwesend. Da die bekanntermaßen besonders animalisch sind, kann man nicht auch von einem Erfolg  bei dem normalen Chinesen ausgehen. Nun hat aber ein findiger Afrikaner rausgefunden, dass von den 1,34 Mrd. Einwohner in China gut achtzig Millionen (einmal Deutschland!) die Tätigkeit eines Politikers ausüben. Wenn alleine nur die  jedes Jahr kämen, hätte sich Afrika aus der Armut befreit. Das Nur durch die Eisenbahn und die animalischen Politiker aus China.



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