10.000 Roboter bereiten Selbstmordserie ein Ende.

© Rico Shen

Taiwan (däp) Da der Apple-Zulieferer Foxconn immer wieder mit schlechten Arbeitsbedingungen in der Kritik steht, werden jetzt 10.000 Roboter eingestellt und alle restlichen Arbeiter entlassenen. Die Roboter sollen die verschiedenen Probleme besser lösen können und bereits bei der Herstellung des neuen iPhone 6 eingesetzt werden.




Der dauernde Anspruch auf irgendwelche Pausen, das ewige Meckern und dazu noch die Forderung nach regelmäßigem Lohn, das war der Geschäftsleitung schon immer ein Dorn im Auge. Dazu kamen die hohen Selbstmordraten, die einfach nicht aufhörten. Die Herren  der Geschäftsführung sind heute noch davon überzeugt, dass potenzielle Selbstmörder in Sammelaktionen ausfindig gemacht worden seien, um dann bei Foxconn als Arbeitskräfte eingeschleust zu werden, nur mit der Absicht, den guten Ruf des Unternehmens zu zerstören.

Damit soll nun ein für allemal Schluss sein. Die taiwanesische Firma setzt  vor allem auf  selbstmordresistente Roboter. Diese so genannten Foxbots werden die chinesischen Arbeiter ersetzen und in Zukunft in den Fabriken iPhones, Tablette und Mainboards zusammenbauen. Ein solcher Roboter soll ca. 20.000 Dollar kosten und keinen Lohn beanspruchen. Sämtliche Sozialabgaben fallen außerdem weg. Der Roboter kann 30.000 Smartphones im Jahr herstellen. Bei 10.000 Foxbots wären das 300 Millionen iPhones. Ohne Krankmeldung, ohne Selbstmord, ohne ständige Meckerei - sagenhaft!

Wie wir kurz vor Drucklegung aus zuverlässiger Quelle erfahren, stellt Foxconn vorläufig doch wieder Menschen ein. Die Selbstmordrate ist zwar stark verringert worden, allerdings ist an deren Stelle eine auffallende Steigerung bei Sachbeschädigungen festzustellen. Anscheinend geraten die Roboter beim Überprüfen der Apple-Produkte ganz aus der Fasson. Entweder vor Begeisterung oder vor Zorn. Das sollen jetzt erst einmal menschliche Arbeiter überprüfen.










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