Trotz Burka-Verbot in Frankreich hat Ex-Präsident Sarkozy sie wieder getragen


Straßburg, (däp)  Die Entscheidung beim Europäischen Gerichtshof ist eindeutig: Das in Frankreich geltende Burka-Verbot verletzt nicht die Grundrechte. Das Verbot sei eindeutig keine Diskriminierung und verstoße auch nicht gegen den Schutz des Privatlebens.

Dieses Gesetz ist ein besonders herber Schlag gegen den Ex-Präsidenten Sarkozy, da dieser - bisher unter einer Burka versteckt  - unerkannt sein Unwesen treiben konnte. Laut französischen Medien soll Sarkozy versucht haben, den Juristen Gilbert Azibert zu beeinflussen. Bei einem nächtlichen Besuch habe  er sich dem Anwalt als Terrorist zu erkennen gegeben und ihn mit einer Bombe bedroht haben.

Angeblich wollte der Ex-Präsident auf diesem Weg unerkannt von Azibert Informationen über ein laufendes Verfahren  bekommen - um dann sogar Einfluss auf das Verfahren zu nehmen. Hier ging es im Besonderen um die beschlagnahmten Terminplaner des ehemaligen Präsidenten. Gegen deren Verwertung versuchte Sarkozy offenbar mit Hilfe von Richter Azibert vorzugehen. Gegen den Ex-Staatschef  läuft inzwischen eine ganze Reihe von Verfahren. Die meisten vorgeworfenen Straftaten  soll er verdeckt unter einer Burka begangen haben.

Damit ist nun aber Schluss. Das Burka-Verbot in Frankreich bringt auch den Expräsidenten Sarkozy zu Fall. Ohne die Burka wird er sicherlich von seinem Treiben lassen. (In einer neuen Meldung heißt es allerdings soeben, dass er für mindestens 24 Stunden in Gewahrsam genommen wurde. Angeblich soll er trotz Verkleidungs-Verbot weitere Richter mit der Burka erschreckt haben, aufgrund des neuen Gesetzes konnte man ihn nun aber erst einmal festsetzen.)









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