Ärzte kurbeln das Geschäft mit schicken Hörgeräten und Trichterlautsprecher an

Ganz, Deutschland (däp) Auch die Patienten mit großen Ohren verstehen ihren Arzt nicht immer. "Selbst Akademiker haben Probleme gesundheitsrelevante Informationen zu verstehen", sagte der Chef des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, in einem Interview. Aus diesem Grund überweisen Hausärzte mittlerweile jeden vierten ihrer Patienten an Fachärzte für Ohrenheilkunde, die wiederum Hörgeräte verschreiben


Das zieht natürlich unverantwortlich hohe Ausgaben der Krankenkassen nach sich. Um die ausufernden Kosten wieder in den Griff zu bekommen, fordert die AOK nun die Ärzte auf, entweder lauter zu sprechen, oder so genannte Trichterlautsprecher im Umgang mit den Patienten zu benutzen. Das treibt die Lobby der Hörgeräte-Hersteller auf den Plan, und die hat sich deswegen soeben mit einem Protest an das Gesundheitsamt gewandt. Gleichzeitig wurde das Arbeitsministerium wegen etwaigen Arbeitsplatzverlusten bei den Hörgeräte-Hersteller informiert. Aber auch das versteht der Patient alles nicht.








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