Ursula von der Leyen bekommt eine Drohne, aber keinen SUV

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Berlin (däp) Ein seltsames Phänomen ist in letzter Zeit im Straßenverkehr zu beobachten: immer mehr Frauen fahren einen mächtigen SUV. Befragt, erklärt das zarte Geschlecht, dass die gefühlte Sicherheit in so einem panzerartigen Gefährt bei der Kaufentscheidung ausschlaggebend gewesen wäre.


Nun fährt die Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen unseres Wissens nach keinen schweren SUV, nichtsdestotrotz ist sie daran interessiert, ihre Bundeswehrsoldaten und Soldatinnen - in einem etwaigen Krieg mit deutscher Beteiligung - von einem sicheren, geschützten Raum aus kämpfen zu lassen. Hier bieten sich natürlich zu allererst hübsche Kampfdrohnen an.

Aus einem geschützten Raum heraus das Verkehrsgetümmel zu überblicken - das ist ihr, wie gesagt nicht vergönnt. Als Ministerfahrzeug geht so ein SUV-Panzerwagen eben gar nicht. Allerdings - und das hat Ursula von der Leyen instinktiv erkannt - könnte man diesen unfreiwillige Verzicht durch einen völlig ungefährdeten Gefechtsstand für Drohen kompensieren. Dann säße man eben an einem Joystick statt vor einem Steuerrad. Das Gefühl der Sicherheit wäre aber gleich.


Außerhalb von Frau von der Leyen findet dann das Kriegsgetümmel (Verkehrsgetümmel) statt. Man sitzt sicher in einer Kommandozentrale für Kampfdrohnen, und Tote und Verletzte gibt es nur "draußen". Selbst kann einem gar nicht passieren.Wenn sie schon  - vieleicht aus esthetischen Erwägungen - keinen sicheren panzerartigen SUV fahren kann, soll sie wenigstens auf diesem Weg die gefühlte Sicherheit erleben können.






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