Burnout!!! Papst Franziskus tritt zurück

Cristoph Wagener











Italien, Rom (däp) Papst Franziskus ist wegen dauernder Arbeitsüberlastung zurückgetreten und will jetzt nur noch die Früchte seiner Arbeit genießen. "Ich bin auch nur ein Mensch, auch wenn das den Theologen nicht gefällt"Papst Benedikt habe mit seinem Rücktritt "eine Tür geöffnet", durch die er jetzt ebenfalls gehen wolle. Der 77-Jährige will die neu gewonnene Zeit nutzen und sich mit seinem Amtsvorgänger öfters privat treffen, um über das eine oder andere Jugenderlebnis plaudern zu können "Die Kindheit und die Jugend gehen so schnell vorbei."


Seiner Meinung nach sollten jetzt erst  einmal die Jüngeren ran. Eigentlich hätte er schon mit 60 Jahren aufhören sollen zu arbeiten. Aber wie das so wäre im Leben. Ihn habe auch spät noch der Ehrgeiz gepackt. Er wollte immer seinem Herrgott noch ein Stückchen näher kommen. Aber jetzt ging es einfach nicht mehr. Auf den Knien könne er aus gesundheitlichen Gründen schon lange nicht mehr beten, und das Beten im Stehen machte ihm auch nicht mehr soviel Spaß, sagte der Papst im Flugzeug auf der Rückreise von seinem Südkorea-Besuch.


An Bord der Maschine rief er dann bei der kleinen Pressekonferenz den mitgereisten Journalisten noch einmal in Erinnerung, dass vor 60 Jahren auch emeritierte Bischöfe eine Seltenheit gewesen seien. Heute hingegen wäre das gängige Praxis. Schließlich hätten Bischöfe mittlerweile auch Familie, zwar nicht offiziell, aber immerhin. Und die brauchte verständlicherweise ein männliches Oberhaupt. In dem Sinn habe er zwar keine Familie, doch die Gespräche mit Benedikt würden ihm eine vollwertigen Ersatz bieten, zumal er dafür jetzt ausreichend Zeit und Gelegenheit hätte.

Franziskus und Benedikt sind schon ganz neugierig auf den neuen Pontifex. Wenn das auch wieder so ein Alter wäre, brauchten sie vielleicht gar nicht so lange warten meinte der Mann aus Argentinien, während der Deutsche bestätigend nickte. Irgendwann hätte der Neue auch keine Lust mehr zu arbeiten, und trotz Internet wäre ein ordentliches Skatspiele auch nicht zu verachten. "Der hat bestimmt nichts dagegen", meinte er noch abschließend mit einem himmelwärts gerichteten Augenaufschlag.







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