Vegetarier und Veganer bilden neuerdings den größten Bevölkerungsanteil in Putins Russland


Russland, Moskau (däp) Die Verkaufsflächen in Russlands Supermärkten sind seit Donnerstag drastisch reduziert worden. Gleichzeitig hat Kreml-Chef Putin per Dekret verkündet, dass der russische Körper ab sofort nur noch durch Obst und Gemüse gestählt werden solle. Zur Demonstration biss er während der Verkündung abwechselnd herzhaft in einen russischen Apfel und in ein russisches Radieschen.


Die russischen Importverbote von Milch und Fleisch hat Wladimir Wladimirowitsch Putin eben nicht verhängt, um den Westen zu bestrafen, sondern um den neuen russischen Menschen zu schaffen. Wenn schon eine neue Sowjetunion, dann eine, die bevölkert ist von kerngesunden Individuen. Veganer verzichten zum Beispiel komplett auf tierische Produkte. Also muss er die Mehrheit der Russen dazu bewegen Veganer zu werden. So hat er zwar ein Importverbot verhängt, aber für etwas, das der russische Veganer-Mensch sowieso nicht braucht.

Vegetarier essen bekanntermaßen kein Fleisch, verzehren aber zum Beispiel Milch, Eier oder Honig. Dem russischen Vegetarier-Mensch muss Putin nun mit aller Deutlichkeit klar machen, dass ein Importverbot auch Milch mit einschließt. Hühner und Bienen sollen auch in Russland noch vorhanden sein, so dass - selbst wenn das Importverbot auf Eier oder Honig ausgedehnt würde - davon genug für den Vegetarier da wäre. Bei dem Importverbot für Milch ist die Sache schon ernster zu betrachten. Hier will Putin aber unterstützend eingreifen und jedem Vegetarier für den Milchbedarf eine Hausziege genehmigen. Wenn die Ziege gestorben ist, wird der Vegetarier sie fachgerecht beerdigen.

Nirgendwo in Russland ist der Aufbruch in die neue Sowjetunion noch wegzudenken. Riesige Gemüsefelder entstehen im Moment an Stelle der verkleinerten Supermärkte. Nicht nur der Vegetarier im allgemeinen verlangt einen Fleischersatz durch gebratenes Gemüse, nein, auch der konsequent von seinem Zaren in die neue Sowjetunion geführte Russe will darauf keinesfalls verzichten. Putin geht hier immer mit gutem Beispiel voran. Bei jedem Interview vor laufender Kamera steht - neben dem üblichen Glas Wasser - neuerdings ein Teller mit einem angebissenem Tofuschnitzel.







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