Die USA werden unruhig: Schottland wird nämlich bald Atommmacht


Washington, D. C. (däp)  Für ein Land das sich selbst einst 1778 vom British Empire löste, zeigt es merkwürdigerweise wenig Enthusiasmus über eine mögliche Lösung Schottlands vom Vereinigten Königreich. Die Rede ist hier von den USA.


Außenamtssprecherin Marie Harf erklärt das so: "Wir haben großes Interesse sicherzustellen, dass einer der engsten Verbündeten, den wir haben, das Vereinigte Königreich, stark, robust, vereint und ein effektiver Partner bleibt. Selbstverständlich  liegt die Entscheidung letztendlich aber bei den Menschen in Schottland." Das ist mal eine weise Erkenntnis, aber darum geht es der USA überhaupt nicht. Schottlands Unabhängigkeit wird ganz andere Konsequenzen für die USA haben.

Es geht einzig und alleine um die 58 Trident Atom-Raketen, die Großbritannien einst von den USA übernommen haben und die momentan im schottischen Marinestützpunkt Faslane untergebracht sind. Soll die gefährliche Fracht schnell noch vor dem Referendum nach England verbracht werden? Liegen sie ab Donnerstag eventuell auf Schottischem Hoheitsgebiet? Das wäre für die Amerikaner ganz schlimm, da ihnen die Schotten eigentlich immer schon etwas suspekt waren.

Das größte Unverständnis haben sie den archaischen Wettkämpfen - den sogenannten  Highland Games der Schotten  - gegenüber, wie Felsbrocken weit werfen, Wurfgewichte aus rundem Stahl mit Kette und rundem Griff weit und und hoch über Latten werfen und einiges andere. US-Präsident Obama hat Angst davor, dass die Schotten in ihrem Spieltrieb die Atomraketen als Wurfgerät verwenden würden. Wie sagte er noch: "Die burschikosen Schotten werfen einfach alles, es muss nur schwer genug sein." Da kann der feingliedrige Obama durchaus Recht behalten.



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