Mädchen in Südasien wollen keine alten Omas werden







Bangladesch, Dhaka (däp) In Südasien heiraten mehr als die Hälfte aller Mädchen vor dem 18. Geburtstag. Weiter sagt die Statistik aus, dass jedes fünfte Mädchen bei seiner Hochzeit sogar jünger als 15 Jahre war.  In Bangladesh, dem Land der Bengalen, heiraten mehr als zwei Drittel vor dem Erwachsenenalter. Aber warum ist das so?


Die Antwort ist einfach: Mädchen in Südasien wollen keine alten Omas werden. Eltern in Südasien haben in den letzten Jahren bei ihren Kindern seltsame Verhaltensmuster festgestellt, Wenn diese Kinder - wie sonst immer und zu allen Zeiten - einen Besuch bei ihren Großeltern machen sollten, war das Geschrei groß. Es waren immer die gleichen Argumente, die die Kinder aufzählten: " Die Oma will immer nur vorlesen, der Opa arbeitet irgendwas im Garten oder schlürft dauernd Suppe. Bungeespringen oder auf Felsen klettern - so etwas ist einfach mit Oma und Opa nicht drin. Gemeinsam Schwimmen gehen, ja, das geht noch gerade so, aber im Wasser liegen die Großeltern auch meistens nur langweilig auf dem Rücken."

Nachdem sich die Südasiatischen Eltern die Klagen ihrer Kinder jahrelang angehört hatten, war irgendwann der Zeitpunkt gekommen etwas zu ändern, alleine schon deswegen, um bleibende Schäden von den Kindern fernzuhalten. Die südasiatischen Eltern vollzogen eine radikale Kehrtwendung. Schlossen bis dahin oftmals ihre schon 40-jährigen Töchter erstmals einen Bund fürs Leben, der dann verschämt auch Kindersegen beinhaltete, verheiratete man jetzt drakonisch die Töchter zwischen dem 14.- und dem 18. Lebensjahr. Durch diese frühe Verheiratungen erwartet man - vorwiegend in Bangladesch - ein künftiges aneinanderrücken der Generationen, mit dem Ergebnis jüngerer Omas und Opas.

Man wird sehen müssen ob das Experiment gelingt. Bis jetzt hat sich nur gezeigt, dass sich die Eltern der Kinder von den überaus agilen jugendlichen Großeltern der Kinder etwas auf die Seite gedrängt fühlen. Alles was sie mit ihren Sprösslingen an Abenteuer unternehmen wollten, hatten die Großeltern ja schon gemacht. Als Fazit kann man folgendes erkennen. Den südasiatischen Kindern, besonders denen aus Bangladesch, ist es vollkommen egal wer mit ihnen Bungeespringen macht oder auf Felsen klettert. Nur die Eltern dieser Kinder schießen quer und sehnen sich schon jetzt nach den alten Zeiten, als die Oma noch vorlas und der Opa im Garten buddelte oder Suppe schlürfte.




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