In New South Wales ist sogar der Ablauf der Dusche beleuchtet

Australien, Newrybar (däp) Auf Reisen erlebt man immer wieder aufs Neue die unglaublichsten Dinge. Zum Beispiel in Australien, im schönen New South Wales. Dort fiel uns bei der Besichtigung unserer Unterkunft als erstes der beleuchtete Ablauf der Dusche auf. Wie wir später erfuhren, betrachtet der Australier nämlich die Dinge von unten und nicht wie bei uns von oben.


Das ganze Bad wurde also mehr oder weniger von unten hell angestrahlt. Decken und Wandbeleuchtungen waren zwar auch vorhanden, werden aber von den Einheimischen - so erklärte es uns Tony Cosgrove - nur im Notfall benutzt, das heißt, wenn die Lampe im Duschablauf defekt sei. Es ergäbe sich von selbst, dass bei einem verstopften Siphon die Handwerker den Schaden schneller beheben könnten, da sie in der Lage wären, mit einem einzigen Blick von oben die Ursache zu erkennen.

Das Licht in den Abflüssen habe man früher sogar an und aus schalten können. Allerdings sei man in letzter Zeit davon abgekommen, da die beauftragten Handwerker bei eiligen Notreparaturen zu viel Zeit mit der Schaltersuche verbracht hätten. Auch seien die australischen Auftraggeber überhaupt nicht mit der dadurch erhöhten - und in Rechnung gestellten - Arbeitsstundenzahl einverstanden gewesen. Aus diesem Grund würde das Licht jetzt dauerhaft brennen. Das wäre aber bei den inzwischen auch in Australien gebräuchlichen Energiesparlampen kein großes Problem.

Wie uns Tony Cosgrove - übrigens ein profunder Kenner seines Landes - weiter mitteilte, will man die Idee nach Europa exportieren. Erste Handwerker aus dem Sieger- und Sauerland (Deutschland) hätten sich schon sehr interessiert gezeigt. Wenn man den Sieger-und Sauerländer näher kennt, überrascht das nicht unbedingt.











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