Die Norweger mögen dick gestrickte Krawatten

Deutschland, Hamburg (däp) Jessica Bartling - die Chefin der ältesten deutschen Krawatten-Manufaktur - breitet genussvoll ihr neustes Krawattensortiment vor uns aus. Sie alleine entscheidet, was der Mann in der nächsten Saison trägt. "Hier diese Punkte sind aufgestickt. Aber ein Punkt ist nicht gleich einem Punkt - es gibt unzählige verschiedene Arten", erklärt sie uns begeistert. 


Dann erfahren wir, dass in Aserbeidschan besonders kleine Muster beliebt sind. Allerdings müsste man nicht unbedingt nach Vorderasien reisen um besondere Motive zu entdecken, der Bayer trüge zum Beispiel gerne ausgefallene Jagdmotive wie Hunde, Hirsche, Wildschweine, Rebhühner oder einfach nur den jeweiligen Ministerpräsidenten auf seinem Binder.

Was jedoch fast auf der ganzen Welt und das seit Jahrzehnten Liebhaber hat, sind Elefanten-Krawatten. Ja, richtig: Elefanten-Krawatten. "Mit erhobenen Rüssel und in ganz verschiedenen Nationalfarben. Ein Schelm, wer sich Anrüchiges dabei denkt." Nur die Norweger machen da nicht mit. Die tragen sommers wie winters ihren dick gestrickten einfarbigen Norwegerschlips, der meistens ganz traurig an ihnen runterhängt.






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