Berühren eines männlichen Flugbegleiters gilt als sexueller Übergriff



USA, Plymouth (däp) Nach einem handfesten Streit um eine verstellbare Rückenlehne und die daraus resultierende  mangelnde Beinfreiheit in einem Flugzeug der American Airlines drohen nun einem Passagier  - nach verlässlichen Angaben der Justiz - bis zu 20 Jahre Haft. Der in Paris lebende Franzose wurde bei einem Gerichtstermin in Boston wegen unziemlichen Berührens eines männlichen Flugbegleiters angeklagt, teilte die Staatsanwaltschaft mit.


Der 60-jährige heißblütige Pariser war nach dem spektakulären Vorfall auf Kaution freigelassen worden, steht jedoch weiter unter strengster Überwachung und darf den US-Staat Massachusetts vorerst nicht verlassen. Der Franzose hatte sich laut der Polizei auf einem Transatlantikflug von American Airlines über eine Passagierin vor ihm heftig aufgeregt, weil sie ihre Rückenlehne so zurückgklappt habe, dass er sich im Schritt bedrängt fühlte.

Als daraufhin ein männlicher Flugbegleiter eingriff (allerdings nicht in den Schritt des Passagiers, wie in einer ersten Meldung irrtümlich berichtet), erregte sich der Mann noch weiter und nahm den unziemlichen Körperkontakt zu dem Steward auf. Der allerdings wies den Franzosen brüsk zurück. Anschließend brachten die Sicherheitskräfte den Testosteron geplagten Pariser unter Kontrolle und legten ihm Handschellen an. Gleichzeitig wurde das Flugzeug nach Boston umgeleitet.

Hier war dann der Passagier nach der Landung wegen des sexuellen Übergriffs von der Polizei festgenommen und an einen Sexualtherapeuten überwiesen worden. Unbestätigten Meldungen zufolge soll er sich dort weiterhin in stationärer Behandlung befinden.






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