Die erste Generation der Smartphon-Besitzer zeigt eine signifikante Gangartveränderung





Südkorea, Seoul (däp)  Die erste Generation der Smartphone-Besitzer kommt langsam in die Jahre und erlebt nun nach jahrelangem Gebrauch eines Smartphones die negativen Auswirkungen im Rücken und Nacken in Form einer Gangartveränderung. Vor allen Dingen in Südkorea, wo die Hersteller mit den meisten Verkäufen und die meisten Benutzer zu finden sind, bewegen sich viele dieser Smartphone-Besitzer lediglich gebückt vorwärts. 

Geschäftsleute aus dem Ausland, aber auch Touristen, meinten anfänglich, dies sei auf die sprichwörtliche Höflichkeit der Asiaten zurückzuführen, wurden dann aber doch stutzig, als nach abgeschlossener höflicher Begrüßung der gebückte Südkoreaner keinerlei Anstalten machte, sich in eine aufrechte Position zu begeben. Als auch der hilfreich angebotene Arm der noch Aufrechtgehenden regelmäßig brüsk und mit einem kaum zu verbergenden Knurren abgewehrt wurde, meldeten sich die ersten Ärzte mit einer Studie zu Wort.

Der asiatische Kopf ist im Schnitt - und hierbei spielt die Länge der Haare nur eine untergeordnete Rolle - im Durchschnitt vier bis sechs Kilo schwer. Wenn der Südkoreaner dieses Gewicht bei der Bedienung eines Smartphones permanent nur 15 Grad nach vorne hängen lässt, sind das bereits zwölf Kilo. Die typische Haltung eines koreanischen Kopfes bei der Bedienung eines Smartphones erreicht allerdings mittlerweile 30 -60 Grad. Dadurch bedingt ist er auch verständlicherweise nicht mehr in der Lage einem Gesprächspartner auf gleicher Höhe zu begegnen - er bekommt sich einfach nicht mehr hochgebogen!

Die Hersteller Samsung, LG und Pantech (letztere haben deswegen schon mit erhebliche Einbußen zu rechnen) raten den noch geraden Käufern, das Smartphone lediglich auf dem Rücken liegend zu benutzen. Dadurch würde sich der gesamte Körper entspannen und eine gebogene Wirbelsäule könnte nur noch durch allzu  höfliches Begrüßen verursacht werden. Das wird aber kein Problem werden, hier wollte sich der Asiate  sowieso mehr dem Europäer angleichen. 

Auch eine leichte, keinesfalls klemmende Gummischlaufe, soll man mit sich führen, um die Hand mit dem Smartphone liegend auf dem Rücken, gewichtsentlastend irgendwo einhängen zu können  - sonst hat man sich nach einigen weiteren Jahren Smartphonebenutzung zwar keine Gangartveränderung eingehandelt, dafür aber den so genannten Tennisarm.








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