Reus hat sich schon wieder treten lassen und Borussia Dortmund schweren Schaden zugefügt


©Michael Kranewitter, Wikipedia, CC-by-sa 3.0/at

Deutschland, Dortmund, (däp) Von einem 25-jährigen Fußballspieler kann man eigentlich mehr Verantwortungsgefühl erwarten. Borussia Dortmund hat große Opfer erbracht um den Spieler Marco Reus mit vielen Millionen Euro an sich binden zu können. Dafür ist er Dank schuldig. Doch was macht er? Er läßt sich ununterbrochen krankenhausreif treten. Nein Herr Reus, so bedankt man sich nun wirklich nicht bei seinem Gönner.


Dass der Paderborner Marvin Bakalorz - der ja eigentlich auch ein Dortmunder ist - im Adrenalinrausch den Ball für sich beanspruchte, dadurch den Zweikampf konsequent hart gestaltete, ist eigentlich gut nachzuvollziehen. Warum aber der Nationalspieler Reus sich auf dieses Techtelmechtel einlässt um dann doch wieder getreten zu werden, ist nicht logisch zu begründen. Hier müssen private Gründe im Spiel sein. Angeblich hat Reus ja schon mit Bakalorz  im Trainingslager ein Zimmer geteilt.Was sich da im Vorfeld ereignet hat, wissen natürlich nur die beiden.

"Wenn ein Gegenspieler bereit ist zu grätschen, so sieht man das schon weit vorher an dem Gesichtsausdruck des gegnerischen Spielers und weicht einfach aus", meinte der erfahrene Franz Beckenbauer auf die Frage eines Reporters, "ich habe mich eigentlich nie mit Zweikämpfen aufgehalten, der Ball wurde von mir immer direkt weitergegeben. Aber was sage ich, sobald der Marco bei uns spielt, wird der auch nicht mehr getreten. Unsere Gegner wissen genau, dass ihnen das nichts nutzt, weil für alle Ausfälle sofort gleichwertiges Spielermaterial aufläuft.

Nun, das alles kann den sich treten lassenden Marco Reus im Moment nicht trösten. Aber er kann jetzt aus der nun anstehenden Ruhepause etwas positives mitnehmen, indem er anfängt nachzudenken, dass man  nicht immer mit der "Kopf-durch-die-Wand-Einstellung" ein Spiel gestalten muss, sondern beizeiten den Fuß im Zweikampf auch zurückzuziehen kann. Dann wird auch der Rhythmus "ein Spiel, drei Monate Pause - ein Spiel, drei Monate Pause" unterbrochen werden können. Und die Borussia wird mit einem - dann seine Dankbarkeit zeigendem Marco Reus  - wieder sicher ganz schnell die Tabellenspitze der 1. Bundesliga erreichen - Rückrunde sei Dank.










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