Nur durch einen einzige Kuss dringen Millionen von Bakterien ein und verändern die Gene


Deutschland, Köln (däp) Was wir alle irgendwie ahnten ist nun wissenschaftlich bewiesen. Beim intensiven Küssen - wenn auch nur Sekunden dauernd - dringen Millionen von Bakterien in uns ein und verändern nicht nur unsere Hirnströme sondern die gesamten Gene.  Die Forscher, die ihre Ergebnisse kürzlich im Fachmagazin "Genes and more" veröffentlichten, haben dabei untersucht, wie ähnlich Küssende sich beim Küssen werden und sogar durch den damit einhergehenden Bakterientausch ihre Genetik völlig verändern.

Die Studie bestand unter anderem aus einem kontrollierten Knutschexperiment, für das sich mehrere küsswillige Paare verschiedener Nationalitäten versammelten. Mindestens zehn Sekunden musste jeder Kuss dauern. Danach zeigte es sich, wie die Bakterien sich im Speichel der Probanden sprunghaft vermehrten, die Hirnströme eine andere Geschwindigkeit aufnahmen und sogar die gesamte Genetik sich veränderte, Teilnehmer deren Gene eher auf ein pragmatisches Naturell hindeuteten, entwickelten beim intensiven Küssen urplötzlich ein feuriges Wesen.

Genetisch bedingt zappelige und unruhige Personen wurden andererseits beim Küssen schläfrig und veränderten sich dadurch zusehends. DNA-Tests die zur Absicherung der Forschungsreihe vor den Untersuchungen sowie danach durchgeführt wurden, ergaben, dass durch den millionenfachen Bakterientausch während der Kussphasen diese Teilnehmer ihre  Genetik kurzfristig radikal veränderten. Krank wurde übrigens bei diesen Versuchen keiner. Auch wurde betont, dass (fast) niemand vor dem millionenfachen Bakterientausch Angst haben müsse. Auch wenn sich die Gene veränderten, müsse das nicht unbedingt negative Auswirkungen haben.

Paare - welcher Zusammensetzung auch immer - die schon länger zusammen leben, teilen ihre Mundflora - vorausgesetzt sie küssen sich noch - beständig. Das ist auch der Grund. warum sie einen ähnlichen Lebensstil fuhren. Wenn Sie sich in ihrem Bekanntenkreis einmal wachen Auges umsehen, werden Sie feststellen, dass sich die Paare, die sich am meisten küssen, auch am ähnlichsten sehen, oder umgekehrt. Hier lauert oftmals manch böse Überraschung.Was man jetzt aber im Einzelnen aus den Forschungsergebnissen lernen kann, bleibt abzuwarten. Sicher ist nur eines: geküsst wird immer - mehr oder weniger und das weltweit.






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