Terroristen reisen über den Weg nach Syrien komfortabel ins Paradies


Syrien, Latakia (däp) Immer öfter reisen Terroristen mit Kreuzfahrtschiffen - über den Weg nach Syrien - komfortabel ins Paradies. Seit die Kampfgebiete strenger aus der Luft kontrolliert werden, benutzen fantasiebegabte Terroristen gerne alternative Routen. Hierfür werden die Urlaubsschiffe immer wichtiger.


Der scheidende Interpol-Chef Ronald Noble hat in letzter Zeit verstärkt Berichte darüber erhalten, "dass verdächtige Personen Kreuzfahrtschiffe nutzen, um zu Ausgangsbasen zu kommen, also quasi näher zu den syrischen und irakischen Konfliktzonen". Diese Personen würden dann - im Zielgebiet angekommen - nach einem angeblich gebuchten Hotel Ausschau halten, um dann gespielt verwundert zu erfahren, dass sie mitten im Kriegsgebiet seien und die Hotels alle schon in Schutt und Asche lägen. "Ganz schön raffiniert, diese Terroristen", sagte Noble.

Eine ähnliche Aussage kommt auch von dem Anti-Terror-Direktor der internationalen Polizeibehörde, Pierre St Hilaire. "Seit die Flughäfen und die Bahnhöfe strenger überwacht werden versuchten die Extremisten so genannte Schleichwege ausfindig zu machen. Das fällt den Untergrundkämpfern aber immer schwerer, selbst die Landwege über die Türkei seien durch umfangreiche Kontrollen mittlerweile für die Terroristen unbenutzbar. Als Ausweichroute funktioniert nur noch die zivile Seefahrt mit ihren unverdächtigen Kreuzfahrtschiffen.

Überhaupt sind die Kenner der Materie davon überzeugt, dass verantwortliche - an höchster Stelle stehende - Strategen der IS  den jungen Extremisten auf ihrem sinnlosen Weg ins vermeintliche Paradies eine besondere Kampfmoral mitgeben wollten. Nachdem sie dann auf den Luxusschiffen mit westlichen Freuden, viel Alkohol und etlichen bereitwilligen Damen konfrontiert waren, werden ihnen die extremistischen Oberschergen erklären, dass das nur ein müder Abgeschmack des zu erwartenden Paradieses ist. So moralisch gestärkt will der Terrorist einfach nur noch schießen - ja, und selbstverständlich erschossen werden.








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