Gerade rechtzeitig zu Weihnachten: Neuer Oldtimer aus dem 3D-Drucker


Australien, Canberra (däp)  Was lag näher als in der Planhauptstadt von Australien (Canberra wurde 1908 aufgrund der Rivalität zwischen Melbourne und Sidney als Kompromisslösung zur zukünftigen Hauptstadt bestimmt) einmal unter Verwendung des Wunderstoffs Graphen und unter Mithilfe eines 3D-Druckers ein altes Auto vollkommen neu entstehen zu lassen. Einer kleinen Firma, die sonst nur Traktoren herstellt, ist das nun mit einer Auflage von 10.000 Stück erstmals gelungen.



Längere Zeit schon konnte man auf den Straßen der Welt einige futuristische 3D-Druckexemplare bewundern, weiche sich bei näherem hinsehen als nagelneue - bisher völlig unbekannte PKW - entpuppten. Allerdings sind diese Modelle aus den bekannten Werkstoffen gefertigt und unterliegen den naturgemäßen Alterungsprozessen. Ganz anders dagegen der Ansatz bei den neuen Oldtimern der australischen "Garagenfirma". Unter Verwendung des Wundermaterials Graphen bleiben die alten Autos ewig neu, lediglich die Batterien müssen irgendwann gewechselt werden.
Die beiden Geschäftsführer und Entwickler der Traktorenfabrik Nat Watson und Gerald Thorpe (Watson&Thorpe), sind eher zufällig auf das Material gestoßen. Der erste 3D-Drucker selbst, den sie für die Herstellung von Anhängerkupplungen konzipiert hatten bestand selbst zu fast 95 Prozent aus Graphen. "Was lag da näher, als die Anhängerkupplungen ebenfalls  aus diesem Wundermaterial zu fertigen", meinten die beiden Australier lächelnd. "Zumal man  dieses Graphen überall in den Wüsten Australiens schürfen kann. Erst dann kam uns die Idee mit den neuen Oldtimern".

Die beiden wollen sich erst einmal beschränken und nur  kleine Auflagen von verschiedenen neuen Oldtimern drucken, um das Angebot bewusst zu verknappen, und um vor allen Dingen die Sammler von alten Oldtimern nicht gegen sich aufzuwiegeln. "Gerade für diese Klientel haben wir doch die ganze Mühe der Entwicklung der keinem Alterungsprozess unterliegenden neuen Oldtimer auf uns genommen. Wie gesagt, die größten Probleme bereiten uns nur noch die Batterien", meinten Nat Watson und Gerald Thorpe etwas betrübt beim Abschied.










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