Google Autoversicherung versus Allianz Suchmaschine



USA/Deutschland (däp) Mindestens 3.500 Versicherungsagenturen will die Google-Autoversicherung in den nächsten Monaten in Deutschland aus dem Boden stampfen. Wie Larry Page im US-Bundesstaat Main auf einer eilig einberufenen Pressemitteilung verkündete, hat man Deutschland nicht ohne Grund für den Startschuss ausgesucht. Die größte PKW-Dichte befindet zwar im Verhältnis zur Bevölkerung in Italien, doch nur vorübergehend. In Deutschland dagegen gibt es die meisten schweren SUVs, und die versprechen saftige Prämieneinnahmen oder alternativ großflächige Werbung. Und um richtig Geld zu verdienen - dafür war sich Google bekanntlich nie zu schade.



Seit Jahren schon testet Google selbstfahrende Autos, und es war lediglich eine Frage der Zeit, wann der Konzern ins Versicherungsgeschäft einsteigen würde. Zumal jetzt plötzlich Eile geboten scheint, da in den USA Yahoo mit seiner Suchmaschine dabei ist, Google den ersten Rang streitig zu machen. Allerdings will Yahoo nicht auch in das Autoversicherungsgeschäft einsteigen, da die Chefin Marissa Mayer nebenberuflich eine eigene Versicherungsagentur betreibt und nicht bereit ist, sich selbst Konkurrenz zu schaffen. Darüber hinaus legt sie sowieso größere Strecken mit dem Fahrrad zurück, weil sie selbst gar keinen Führerschein besitzt.

Wirtschaftsminister Gabriel hat in Deutschland inzwischen auch ein dringendes Treffen mit dem Vorstandsvorsitzenden der Allianz, Michael Dieckmann, in Erwägung gezogen, da gerade bei dem größten Versicherungskonzern in Deutschland durch die Aktivitäten von der Google-Autoversicherung ein immenser Arbeitzplatzverlust nicht mehr auszuschließen ist. Schließlich geht es alleine dabei um Tausende von Arbeitsplätzen. Die können auch nicht durch neu geschaffene Stellen bei der Google-Autoversicherung kompensiert werden, da hier der Google-Konzern eigene Mitarbeiter aus den USA einsetzen will.

Zur Zeit hat sich der Allianzvorstand aber in einer Dringlichkeitssitzung an einem - allerdings inzwischen völlig unbekanntem - Ort getroffen, um das Schlimmste für die einheimische Wirtschaft abzuwenden. Durch eine kräftige Kapitalerhöhung will man zusätzliche Mittel freisetzen, um Google Paroli bieten zu können, indem man seinerseits ebenfalls eine werbefinanzierte Suchmaschine ins Leben rufen will. Damit wären Arbeitsplätze gesichert und der Name Allianz wäre wieder in aller Munde. Der Aufsichtsrat hat die Sache schon abgenickt, will aber zusätzlich durchsetzen, dass sämtliche Mitarbeiter auf keinen Fall mehr zu "googlen" hätten, sondern nur noch zu allianzen. Larry Page sieht dem äußerst gelassen entgegen.






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