Heiraten macht Kardinäle, Bischöfe und Päpste nicht glücklicher



Verheiratete kirchliche Würdenträger
© Das österreichische Außenministerium



USA, Washington (däp) Die "Nationale Agentur für katholische und sonstige Glaubensforschung" in Cambridge wollte es genau wissen und ließ Sozialforscher in einem umfangreichen Modellversuch einmal prüfen, ob verheiratete kirchliche Würdenträger - speziell die der katholischen Kirche - glücklicher und zufriedener sind als Ledige. Das Resultat war eindeutig nein. Allerdings blieb fast bis zuletzt offen, warum das so ist. Erst ganz am Schluss der Untersuchung kam die simple Wahrheit als Farce ans Tageslicht.


Erst einmal wird sich natürlich der Leser dieser Zeilen fragen, seit wann ein katholischer Würdenträger verheiratet sei. Nun, die Forscher beziehen sich auf die immer gleiche Antwort der Bischöfe und Kardinäle, die da lautete: "Wir sind verheiratet, mit Ihm nämlich". Also, der verheiratete kirchliche Würdenträger ist ein verheirateter Homosexueller, er selbst ist ja immer männlich und Gott ja auch (der Gott, nicht die Gott oder das Gott). Und nach allgemeiner Auffassung ist einer, der mit einem anderen Mann verheiratet ist - selbst wenn auch nur in geistiger Hinsicht - homosexuell.


Selbstverständlich haben die beiden verheirateten Homosexuellen untereinander viel Stress zu bewältigen . Das ist aber auch in einer heterosexuellen Beziehung genau so zu beobachten. Wichtig ist zu wissen, dass der Verheiratete mit dem Stress besser fertig wird als der Ledige, da der erst gar keinen hat. "Die größten Vorteile des Ehelebens ergeben sich in Zeiten, in denen Menschen unter größtem Stress stehen", erklärt der große John Helmeth. Hieraus aber nun die Schlussfolgerung ziehen zu wollen, dass der Verheiratete generell glücklicher und zufriedener wäre, das ist ein Irrglaube und der gehört bekanntermaßen nicht in die katholische Kirche.

Eine Farce ist es allerdings, dass ausgerechnet die Homosexualität des Erwachsenen und normalen Gläubigen gerade in Bezug auf eine eventuelle Heirat untereinander von den katholischen Würdenträgern verfemt wurde und wird. Traut sie etwa den einfachen gläubigen Homosexuellen - die abseits der katholischen Würdenträger existieren - deshalb keine dauerhafte Beziehung in einer Ehe zu, weil Ihre leitenden Angestellten selbst zu sehr an ihrer geistigen zweifeln?











Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Philipp Lahm nimmt Angebot von Watzke an!

Prinz Poldi war beim Spiel gegen England Kapitän und Torschützenkönig in einem

Das hat Trumps Chefstratege Bannon mit dem radikalen Rückbau des Staates im Sinn gehabt