Wer tüchtig arbeitet wird auch tüchtig reich

© Kounosu

England, London (däp) Die Schere zwischen Arm und Reich geht bekanntlich immer weiter auseinander. 1 Prozent der Weltbevölkerung besitzt in naher Zukunft so viel, wie die restlichen 99 Prozent. Und das Gefälle hört noch lange nicht auf. Allerdings hat man auch gleichzeitig herausgefunden, dass dieses eine Prozent so viel arbeitet wie die restliche Menschheit. Wer nämlich tüchtig arbeitet - hier in der Studie wird ein Arbeitstag von 20 - 22 Stunden pro Tag angenommmen - und das durchgängig, hat durchaus die Möglichkeit auch tüchtig reich zu werden. Zumal, wenn er noch zusätzlich tüchtig erbt. Wer allerdings faul und gelangweilt im Müll rumstochert, wird diesen nie und nimmer jemals in einem Bentley transportieren können.

Laut einer Armutsstudie von Oxfam brauchen  richtig Arme fast überhaupt keine Steuern zu bezahlen und könnten - falls sie denn dieses ersparte Geld bei deutschen Banken anlegen würden - sich durchaus im Laufe der Zeit  ein erkleckliches Sümmchen für ein lukratives Start-up-Unternehmen zusammensparen, um dann ganz einfach reich zu werden. Angestellte Arme andererseits müssten eben mal öfter auf Urlaub verzichten. Anscheinend fehlt vielen aber die nötige Konsequenz und das beharrliche Durchhaltevermögen. Umfangreiche Berechnungen - gerade auch aus der Vergangenheit -  haben immer wieder bewiesen, dass der 99-Prozenter lediglich durch tüchtiges Arbeiten, sebstbewußtes Auftreten, Urlaubsverzicht  und wenigstens einem verstorbenen Erblasser durchaus jederzeit in die Gruppe der 1-Prozenter reinwachsen kann. Geduld sollte man natürlich mitbringen.


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