Putin bürgt für Berlusconi


Berusconi kann selbst seinen Freund Putin schlecht verstehen
www.kremlin.ru

Italien, Mailand (däp) Ein Mailänder Gericht hat dem Antrag von Silvio Berlusconi weitestgehend entsprochen, den Arbeitsvertrag mit dem Altenheim vorzeitig aufzulösen. Hilfreich war in diesem Fall auch der Hinweis eines medizinischen Gutachters, der eine chronische Schwerhörigkeit attestierte. Gutgemeinte Ratschläge soll er gar nicht mehr hören können. Aber Italiens Ex-Premier sprach kurz vor  der Urteilsverkündung sogar eine Warnung aus:"Ich versichere, dass ich noch voller Engagement bin. Sobald man mich aus dem Arbeitsvertrag mit den Altenheim rauslässt, werde ich loslegen". Aufgrund dieser Drohung hatte der Staatsanwalt übrigens den Arbeitsvertrag keinesfalls lösen wollen, sondern hatte vor Gericht für den Hilfspfleger Berlusconi eine weitere Zwangsverpflichtung beantragt.

Hauptsächlich hat Berlosconi die vorzeitige Beendigung des Sozialdienstes um 45 Tage (jetzt 8. März) jedoch eigentlich seinem alten Freund Wladmir Wladimirowitsch Putin zu verdanken, Der hatte sich auf der Suche nach Freunden in Europa rechtzeitig an Berlusconi erinnert und sich auf raffinierter Weise bei dem Mailänder Richter Beniamini Paradiso für Silvio Berlusconi als Bürge ins Gespräch gebracht. Paradiso, der wegen der vielen Freisprüche von seinem Richteramt schön längere Zeit zermürbt war, sah hier andererseits eine günstige Gelegenheit, sich bei einem eventuell später wieder in Amt und Würde eingetretenen Berlusconi als Minister ins Gespräch zu bringen.

Obwohl der inzwischen 78-jährige schwerhörige Ex-Premier aus Italien zwar immer noch genau wie früher am Thema vorbei schwadronierte, auch keinerlei Einwände zuließ (da er die nicht hörte), teilte er Putin offen seine geheimsten Gedanken mit. Angeblich hätte er in seinen Arbeitspausen und auch während der Arbeitszeit als Hilfspfleger im Altenheim über "den Zustand der Senioren" nachgedacht. Aufgrund dessen hätte der Medienzar  dem Präsidenten der Russischen Förderation voller Empörung in einem ausgedehnten Monolog deutlich gemacht, dass er auf keinen Fall als eventuell späterer Altenheiminsasse von Hilfspflegern betreut werden wolle.

Zum Schluss hat Berlusconi seinem Duzfreund Putin dann noch den gut gemeinten Rat mit auf den Weg gegeben, ja immer seine Steuern zu zahlen, denn "manche Altenheime wären schlimmer als Knast".



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