Indianer kommen nicht mehr aus der Hocke hoch



Für fettes Essen und süßes Bier müssen Indianer Extrasteuern bezahlen

USA (däp) Die Ureinwohner Amerikas, die Indianer, haben neuerdings große Probleme bestimmte Rituale zu zelebrieren. Durch fettes Essen, besonders Fastfood, sind selbst junge Indianer - hier besonders die Navajos - gezwungen, sich aufgrund ihrer Fettleibigkeit bei den Feierlichkeiten lediglich den so genannten erdnahen Tänzen, wie den Bärentanz oder den Büffeltanz ausschließlich hinzugeben. Den Berggeisttanz beispielsweise, welcher mit einer gewissen Leichtigkeit getanzt werden muss, haben sie überhaupt nicht mehr im Repertoire.


Das soll sich nun umgehend ändern. Alle Lebensmittel in den Indianerreservaten, die keinen Nährwert haben und nur dick machen (Fast-Food und Torten beispielsweise), werden ab sofort mit einer Extrasteuer, der sogenannten Fast-Food- und Tortensteuer belegt. Das eingenommene Geld soll vorwiegend in nachhaltige Projekte fließen. Trampolin-Hallen, Wigwams und Wickiups mit elektronischen Bauchmassagen-Geräte und vieles andere mehr sind da im Gespräch. Damit die Umsetzung der Pläne schnell gelingen kann, werden auf jeden Fast-Food- und Tortenkauf 20 Prozent Steuern aufgeschlagen.

Da auch das beliebte gesüßte Bier, Limonaden, Chips oder frittiertes Essen besteuert werden, beginnt für viele Indianer ein ziemlicher Leidensweg. Der wird dadurch noch besonders erschwert, da all dies nur den Indianer betrifft, aber nicht die Indianerin. Es wurde deswegen von den Stammesältesten angeordnet, dass die Nahrungsaufnahme für die Dauer dieser Maßnahme getrennt vonstatten gehen sollte. Alkohol - außer gesüßtem Bier - und Tabak (man hat Bedenken, dass durch die Wegnahme der Friedenspfeifen beginnende Scharmützel nicht mehr kanalisiert werden könnten) sollen weiterhin erlaubt sein.

Dazu haben auch die Koryphäen unter den Medizinmännern glaubhaft versichern können, dass Alkohol - außer gesüßtem Bier, aber reinem Schnaps (Feuerwasser) - und Tabak maßgeblichen Anteil an einer Verschlankung haben würden. Wichtig sei  lediglich, nicht gleichzeitig fett zu essen, Inzwischen mehren sich allerdings Stimmen, die da behaupten, dass der schlanke und fitte Indianer gegenüber dem "zivilisierten, aber dicken Amerikaner" aufgrund seiner neu gewonnenen Potenz das Kriegsbeil ausgraben, den Platz des "zivilisierten dicken Amerikaners" übernehmen und den selbst in das Reservat verbringen könnte, um abzunehmen. Aus Sympathie und Einsicht sollten in diesem Fall, im Gegensatz zu "weiter oben", die zu dicken Amerikanerinnen ihre zu dicken Amerikaner begleiten.







Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Philipp Lahm nimmt Angebot von Watzke an!

Prinz Poldi war beim Spiel gegen England Kapitän und Torschützenkönig in einem

Das hat Trumps Chefstratege Bannon mit dem radikalen Rückbau des Staates im Sinn gehabt