Präsidentschaftskandidat stellte sein nacktes Hinterteil zu Schau


Der verurteilte Levy Fidelix mit nacktem Hinterteil (Hier leider nicht gut zu erkennen)
Quelle:Alexandra Martins/CAMERA DOS DEPUTADOS  Lizenz: CC BY-NC 2.0

Brasilien, Sao Paulo (däp)  Der frühere Präsidentschaftskandidat der rechtskonservativen Partei PRTB ist wegen homophober Äußerungen  und ungebührlichen Nachstellungen als Stalker zu 20 öffentlich abzuhaltenden Zurschaustellungen seines nackten Hinterteils und einer Geldstrafe von einer Million Reais (300.000 Euro) verurteilt worden. Auch wurde eine mehrwöchige Untersuchung in der
Psychiatrie angeordnet.  Der 63-Jährige war wiederholt dabei ertappt worden, wie er mit einem wehenden Arztkittel bekleidet und unter Mitführung eines chirurgischen Operationsbestecks  unbescholtene schwule, lesbische und sogar transsexuelle Abgeordnete psychologisch und medizinisch behandeln wollte.


Das Gericht betonte in seiner Urteilsbegründung, dass die Art und Weise wie der ehemalige Präsidentschaftskandidat "die Grenzen der Meinungsfreiheit überschritten hätte", um brasilianischen Abgeordneten seine sexuelle Denkweise aufzuzwingen, keinesfalls akzeptiert werden könne. Auch, fuhr der Gerichtsvorsitzende dann mit leicht erhöhter Stimme in seinen Äußerungen fort, könne der Verurteilte durch die Zurschaustellung seines nackten Hinterteils und der damit verbundenen Aufmerksamkeit einmal ahnen, wie einer sich fühlt, dessen sexuelle Präferenz diametral der heterosexuellen Sichtweise gegenübersteht.


Nach erfolgter Urteilsverkündung wurde der frühere Präsidentschaftskandidat der rechtskonservativen Partei PRTB unverzüglich in die Psychiatrie verbracht. Dort soll er erneut in den Anfangstagen mit einem Arztkittel bewaffnet aufgefallen  sein, da er unter dem Pflegepersonal verdächtige Personen mit  eigenartigen sexuellen Präferenzen ausgemacht haben wollte. Mittlerweile soll er sich aber an die Gepflogenheiten einer Psychiatrie angepasst haben und verschiedentlich - mit nacktem Hinterteil herumlaufend - gesehen worden sein.


Seine sexuellen Präferenzen scheinen auch nicht mehr so einseitig zu sein. Mehrmals ist beobachtet worden, dass der ehemalige Präsidentschaftskandidat - immer dann, wenn er hinten unbedeckt war, wahllos Kusshändchen an Schwestern und Pfleger verteilte. Die Ärzte können allerdings nicht mit Bestimmtheit sagen, ob das an sexuellen Präferenzen liegt oder ob der Kandidat der rechtskonservativen Partei jetzt endgültig irre geworden ist.








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