Seit der Zuwanderer Arnold Schwarzenegger nicht mehr Gouverneur von Kalifornien ist, trocknet das Land aus


Keine Zuwanderer mehr - ausgetrocknete Landstriche durchziehen jetzt Kalifornien

USA, Kalifornien (däp) Deutschland sollte nicht weiterhin mit irgendwelchen obskuren Gruppen gegen Zuwanderung protestieren und gleichzeitig lautstark mit anhaltender Dämlichkeit "Ausländer raus" skandieren. Die Umsetzung solcher Forderungen würde sonst Deutschlands blühende Landschaften in bizarr vertrocknete Wüstenlandschaften verwandeln, wie jetzt mit erschreckender Deutlichkeit in den USA am einst fruchtbaren Bundesland Kalifornien zu beobachten ist, und zwar exakt seit 2011, seit der Zuwanderer  Arnold Schwarzenegger nicht mehr als Gouverneur die Geschicke des Landes lenkt.

Seit die USA wieder beginnen der einheimischen Bevölkerung bei der Arbeitsplatzsuche denVortritt zu lassen, wurden einst willkommene und erfolgreiche Zuwanderer - wie der aus Österreich stammende, zugegebenermaßen, fremd aussehende Arnold Schwarzenegger, als Ausländer diffamiert und so lange schikaniert, bis selbst der als erfolgreicher Gouverneur von Kalifornien seinen Posten aufgeben musste. Obwohl er die US-Bürgschaft besaß, wurde er doch von vielen Amerikanern als Ausländer angesehen, der noch nicht einmal in der Lage war - wegen seines starken steirischen Akzents - das amerikanische Englisch ordentlich zu sprechen.

Dieses Drama in Kalifornien steht stellvertretend für viele andere Dramen in Deutschland. Auch hier will man Ministerpräsidenten mit doppelter Staatsbürgerschaft nicht länger dulden, obwohl einige von ihnen den Deutschen durchaus gut tun würden. Sicherlich findet man hier natürlich auch leitende Politiker, die kein akzentfreies Deutsch beherrschen, allerdings liegt es hier mehr an der  bayerischen oder schwäbischen Mundart. Diese Personen deshalb als Ausländer zu bezeichnen, welche noch nicht mal akzentfrei Deutsch sprechen könnten, würde dann doch wohl über das eigentliche Ziel hinausschießen

Tatsache ist und bleibt, dass Deutschland als verkrustetes Salzgebiet enden wird, falls wir nicht in der Lage sind aus dem erschreckenden kalifornischen Beispiel Lehren zu ziehen und ab sofort künftige Ministerpräsidenten oder auch Bundeskanzler/rinnen als  momentane Zuwanderer willkommen zu heißen, damit Deutschland (oder zumindest Teile von Deutschland) nicht dieses grausame Schicksal der Kalifornier erleiden müssen. Nehmen wir die Zuwanderer ruhig bei uns auf, selbst, wenn sie undeutlich reden. Spätestens dann, nachdem sie zigmal bei Wahlveranstaltungen ihre Stimme zum Wohle Deutschlands erhoben haben, werden auch wir sie verstehen.

Dann sollen die Zuwanderer erst einmal in Deutschland für Deutschland Gutes tun. Danach werden wir dann irgendwann sicherlich von irgendwelchen Populisten die Rufe hören " Deutsche raus"! Nun gut, sei es drum. Aber die Ausländer müssen bleiben, sonst... siehe Kalifornien und ihre Österreicher.



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