Sonnenfinsternis war wegen Dunkelheit nicht zu sehen



München (däp) Die Sonnenfinsternis war für Hobbyastronomen und professionelle Himmelsgucker gleichermaßen eine herbe Enttäuschung. Wohin man auch sah - es war immer dunkel. Der Mond brauchte sich nur vor die Sonne zu schieben, und schon entstand ein Kernschatten. Dadurch war die Sonne komplett verdunkelt - der Tag wurde logischerweise zur Nacht. Experten und selbst Laien auf diesem Gebiet wissen das ganz genau, und trotzdem starrten sie durch ihre Teleskope und Spezialbrillen sinnlos in den Himmel, wie Männer die auf Ziegen starren und sahen - nichts. Im Dunkeln kann man nun mal nichts sehen - eine Sonnenfinsternis schon gar nicht.

Allerdings gibt es eine Ausnahme. Der umtriebige ewige Horst, seines Zeichens Ministerpräsident in Bayern, nicht nur enthusiastischer Spielzeugeisenbahn-Besitzer, sondern auch begeisterter Hobbyastronom will einen runden Kreis - wie er sagte, ähnlich einem leuchtenden Heiligenschein - ganz deutlich um ein Gesicht herum gewunden, gesehen haben. Da außer ihm heute kein Mensch Vergleichbares bemerkt hat, liegt die Vermutung nahe, dass er weiterhin mit aller Macht versucht irgendwie mit himmlischen Dingen in Verbindung gebracht zu werden, nur um am sogenannten Kleinen Parteitag am Samstag in Bamberg seinen Untertanen Unfehlbarkeit zu beweisen. Das angeblich gesehene (auch noch mit einem Heiligenschein umrahmte Gesicht!?) soll doch sicher sein eigenes gewesen sein. Für wie blöd hält der einen denn? Also so etwas? Auf was für Ideen der Horst Seehofer auch immer wieder kommt! 




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