Bond ist endlich schwarz und schwul



Idris Elba spielt den schwulen James Bond

Quelle Idris Elba, Will Pooley and Secretary of State Justine Greening Lizenz: CC BY-NC 2.0


England, London (däp) Der neue James Bond Film wird anders sein,  anders sein müssen als alle bisherigen 007 Streifen. Die englische Gleichstellungsbehörde hat sich in letzter Instanz vor Gericht durchgesetzt. Minderheiten dürfen auch in der Kunst und hier besonders bei der Rollenverteilung im Film in Zukunft nicht mehr benachteiligt werden. In dem vorliegenden Fall bedeutet das nichts anderes, als dass James Bond in unregelmäßigen Abständen - von Film zu Film - schwarz zu sein hat. 


Außerdem will man ein Exempel statuieren und beweisen, dass homosexuelle Männer durchaus keine Weicheier sein müssen, deswegen wird der neue James Bond im Laufe der Handlung sein eigenes Schwulsein entdecken und es bis ans überraschende Ende des Films begeistert annehmen. Für diese Rolle hat man den hervorragenden Schauspieler Idris Elba verpflichten können. Ursprünglich wollte man den aktuellen Bond-Darsteller Daniel Craig für die Rolle weiterverpflichten, der aber hat sich nicht schwarz schminken lassen wollen, zumal auch der Produzent befürchtete, dass Craig - durch erforderliche Actions ins Schwitzen käme, dann zwar immer noch schwul, aber auch farblos weiß aussehen würde.

Yaphet Kotto - er spielte den ersten schwarzen Bösewicht 1973 in "Leben und sterben lassen"-, meinte dazu: endlich wird es politisch korrekt, was buchstäblich korrekt ist, war schon immer schlecht. Nach dem Tod von Ian Fleming hat man übrigens schon damals in dessen Villa eine schwarze Figur mit dem Buchstaben "J" gefunden. Seltsamerweise war die dann auf einmal verschwunden. Ich bin überzeugt, dass Ian sich bei der Figur etwas gedacht hat". Filmhistoriker haben allerdings mittlerweile nachweisen können, dass die Fußsohlen der Figur reinweiß gewesen waren. Wie dem auch sei, die Gleichstellungsbehörde hat sich durchgesetzt - egal was früher war, oder was man sonst noch gefunden hat.

Da auch der neue schwule Bond eine willige Gespielin benötigt, hat man keine Kosten gescheut und den zweifachen Oscar-Preisträger Christoph Waltz für diese ansprechende Rolle verpflichten können. Da die Einnahmen an den Kinokassen - nicht zuletzt wegen den unverhältnismäßig vielen heterosexuellen Charakteren in den Filmen - stark rückläufig waren, wird der neue James Bond hoffentlich eine neue Zielgruppe in die Kinos locken. Ganz zum Schluss: Monica Bellucci spielt eine lesbische 17-jährige Schurkin die sich in das Bond-Girl (Christoph Waltz) verliebt. Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten.






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