Das Königreich Bhutan will den Plastikmüll in den Meeren der Welt verschönern


Unbehandelter, nicht leuchtender und glitzernder Plastikmüll in den Netzen der Fischer

Bhutan (däp) Gegen die Verschmutzung der Weltmeere durch Plastikmüll ist kein Kraut gewachsen. Auch das regelmäßige Abfischen mit riesigen Netzen hat keine Erleichterung gebracht. Im Gegenteil. Nun will das Königreich Bhutan - das einzige Land der Erde in dem das Glück der Menschen von der Verfassung garantiert wird -, einen ganz neuen Ansatz verfolgen. Da Plastikmüll in den Meeren anscheinend auch in Zukunft nicht zu vermeiden  ist, will man alle Plastiktütenhersteller der Welt dazu bringen, ihre Produkte mit einer fluoreszierenden Schicht zu veredeln. 


Die durch ihre Verfassung an das Glück gewöhnte Bevölkerung Bhutans will ihre glückseligen Empfindungen an die gesamte Weltbevölkerung weitergeben. Aus diesem Grund fordert das Königreich die Fabrikanten aller Länder für Plastiktüten unmissverständlich dazu auf, die Tüten mit einer besonderen Schicht zu überziehen. Dieser chemische Überzug soll gewährleisten, dass die Plastiktüten in den Meeren bei Tag herrlich glitzern, bei Nacht den Himmel in tollen Farben anstrahlen und somit auch von keinem Fisch mehr verschluckt werden. (Fische mögen nichts Buntes fressen). 

So wären denn die Meere zwar immer noch voller Plastikmüll, der dann aber wunderschön aussähe. Dadurch käme die Bevölkerung überall auf der Welt in eine glückliche Stimmung, ließe sich unmittelbar danach dieses Recht auf Glück ebenfalls verfassungsrechtlich garantieren und würde dann niemals mehr nicht veredelte Plastiktüten - die weder glitzern noch leuchten - ins Meer schmeißen. Wollen wir wetten?








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