Falsche Übersetzung vermiest Urlaubern auf den Kanarischen Inseln fast die Badelaune


Schweröl im Atlantik

Kanarische Inseln (däp) Verdutzt nahmen die Bewohner und Touristen von Gran Canaria, Teneriffa und Gomera an den Küsten anschwemmendes Öl wahr. Seitdem der Ölpreis gesunken ist, versuchen ausgeschlafene Händler auf jedmögliche Art und Weise ihre Kapazitäten zu verringern, wohl wissend, dass die Kosten für Lagerhaltungen höher sind als der Verlust bei der kostenlosen Abgabe. Allerdings kam die Ölflut bei den Touristen - bedingt durch einen Übersetzungsfehler der größten deutschsprachigen Insel-Zeitung - überhaupt nicht gut an.


Die hatte nämlich fälschlich berichtet, dass an den Küsten der oben genannten Inseln umsonst Sonnenöl zu bekommen sei, worauf die Urlauber in Scharen die Küsten und Strände bevölkerten, immer von der Hoffnung beseelt, durch Aneignung von vermeintlich kostenlosem Sonnenöl in Massen, ihr knappes Urlaubssalär etwas aufbessern zu können. Als sie nun die Strände erreicht hatten, in allen Farben schillerndes Öl auf dem Wasser schwimmen sahen, war es - wohl auch bedingt durch die sengende Hitze und wegen der Aussicht auch im Urlaub ein Schnäppchen machen zu können - zu einem wahren Run gekommen, bei dem sich die verblödeten Massen in die mit Schweröl durchtränkten Fluten stürzten, in dem Glauben, sie badeten in schützendem Sonnenöl, genau nach dem Motto: "Eine Demokratische Gesellschaft ist nur so intelligent wie seine dümmsten Mitglieder".

Als sie den Irrtum bemerkten, war es schon zu spät. Von Kopf bis Fuß mit schützendem (Schwer)öl bedeckt verließen sie schweratmend die schillernden Gewässer, legten sich (nur nichts anmerken lassen) auf ihre Badetücher und sonnten sich. Einige der Urlauber berichteten später, dass das Öl leicht klebrig gewesen wäre, jedoch andererseits bestens vor Sonnenbrand geschützt hätte. Einige besonders Vernünftige meinten denn aber, dass man wohl auch den Fehler gemacht hätte, im "Sonnenöl" zu baden. Beim nächsten Mal wollte man sich wieder wie gewohnt einreiben  - "Schlecht war das Öl nämlich nicht!"





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