Untote wandern in Chile durch die Atacama-Wüste




Liegen in der Atacamawüste in Chile Untote?

Chile (däp) Vor ca. 7000 Jahren lebten die Jäger und Sammler der Chinchorro-Kultur an den Wasserlöchern der Atacama-Wüste. Bereits vor den Ägyptern balsamierten sie ihre Toten. Bevorzugt wurden damals verstorbene Kinder von den Steinzeitmenschen präpariert, um danach die einbalsamierten Körper ca. 20 Zentimeter unter die Erde zu legen. Jetzt plötzlich, nach tausenden von Jahren, haben sie sich aufgerichtet und sitzen - lediglich den Unterkörper noch von der Erde bedeckt- überall in der Wüste herum, vorzugsweise im Schatten der vielen Felsen.


Da die normalerweise trockene Wüste plötzlich feuchter geworden ist, vermuten einige Wissenschaftler eine ganz normale Kleinkindreaktion der kleinen Mumien, ähnlich dem Verhalten von Kleinkindern mit nassen Windeln, die sich darin unwohl fühlen, anfangen zu strampeln und sich aufrichten. Geophysikalische Bodenuntersuchungen haben nämlich herausgefunden, dass die größeren Mumien - also die größeren Kinder ohne Windeln - noch zu Hunderten unaufgerichtet unter der Erde liegen. Andere Forscher wiederum sind der Ansicht, dass die Mumien durch Bakterien in so genannte Untote mutiert sind und einfach nur Hunger und Durst haben.

Prof. Fernando Matthei von der Universidad de Chile hat nun mit der Untersuchung der Kleinkinder-Mumien begonnen, allerdings nimmt das Auswickeln der Körper mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich geplant."Wir müssen äußerst vorsichtig sein, da wir nicht genau wissen wie, und warum die Jäger und Sammler der Chinchorra-Kultur durch bestimmte - uns heute noch völlig unbekannte - Vorgehensweisen ihr komplexes Totenritual überhaupt entwickelten - das die Kinder für Jahrtausende konservierte. Zumal jetzt die ersten größeren Kindermumien entdeckt wurden, deren Oberkörper weiterhin 20 Zentimer unter der Erde liegen, während die Beine - aufgerichtet wie Säulen  - aus der Erde ragen.

Die ersten Spekulanten sind schon angereist, um geeignete Grundstücke für zu erbauende Hotelanlagen in Augenschein zu nehmen. Währenddessen wurde allerdings Seltsames publik gemacht: In den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts soll hier schon einmal eine Hotelanlage gestanden haben die plötzlich von einem auf den anderen Tag  - samt der dort Urlaub machenden Reisefotografen - verschüttet wurde. Vielleicht liegen dort überhaupt keine Kindermumien, sondern lediglich kleinwüchsige Erwachsene mit Kameras. Gerade bei Reisefotografen in Aktion beobachtet man ja die seltsamsten Verrenkungen








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