Zwangsabgabe auf Sparguthaben eingeführt




Australien, Canberra (däp) Die Zwangsabgabe auf Bankguthaben ist in Australien Realität geworden. Bereits im Jahr 2015 muss jeder Bankkunde, der auf seinem Konto ein Guthaben aufweist, Steuern zahlen. Das gilt für Spar- und Girokonten gleichermaßen. Brüssel hat gleich nach Bekanntgabe dieser Maßnahme mit dem stellvertretenden australischen Finanzminister Josh Frydenberg Kontakt aufgenommen. Spätestens ab 2016 soll das Konzept in Europa übernommen werden.


Die Deutschen haben allerdings schon lange geahnt, dass man ihnen ihr mühsam erspartes Geld wegnehmen will. Nicht ohne Grund sind die Konsumausgaben privater Haushalte ins Uferlose gestiegen. Aber selbst diese verzweifelte Anstrengung, der Steuer auf Bankguthaben zu entgehen, hat anscheinend nur minimalen Erfolg gezeigt. Alleine das Ererbte füllte die Sparkonten sogleich wieder auf. Auch der Abfluss der Spargelder in europäische und internationale Immobilien ist ja eigentlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Selbst die als sparsam geltenden Reisefotografen kauften Unmengen von Kameras und Objektive - umsonst, es bleibt ein permanentes Guthaben. 

Die Bürger der anderen 27 EU-Mitgliedstaaten sind  mit ihren Bankkonten wieder einmal weitaus besser dran als die Bundesbürger. Wer kein Guthaben hat, braucht natürlich auch keine Abgabe zu befürchten, selbst ab 2016 nicht. Besonders heraus ragt in diesem Zusammenhang Griechenland. Da die Griechen, auch die Reichen, bekanntermaßen überhaupt keine Bankguthaben besitzen, sind die von irgendwelchen Abgaben auf Guthaben ganz befreit. Dadurch wird Griechenland wie Phönix aus der Asche steigen, eines der reichsten Länder der EU werden, dem - durch reichliche Abgaben verarmten - Deutschland Kredite verweigern können und sich anschließend ins Fäustchen lachen.

Den in Not geratenen Finanzministern der Euro Staaten wird die Bankguthabensteuer jedenfalls als ein willkommener Ausweg  erscheinen.

(Wie die Nachrichtenagentur Reuters soeben vermeldet sollen die Abverkäufe der Matratzen mit Tresorkammern, die vor Einführung der Guthabenverzinsung im 20. Jahrhundert äußerst beliebt waren, dann aber immer seltener angeboten wurden, sich  zumindest in Deutschland wieder einer steigenden Nachfrage erfreuen. Ob diese Matratzen auch nach Australien exportiert werden, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.)



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