Anstatt Armbanduhren mit mechanischem Werk zu klauen, hätte der Dieb sich besser auf Quarzuhren spezialisieren sollen


Albanien (däp) Einem arbeitslosen Albaner ist seine Vorliebe für Armbanduhren mit mechanischem Werk zum Verhängnis geworden. Jahrelang hatte er Touristen während ihres Urlaubs billige Plagiate verkauft, um sie ihnen dann Tage später in Taschendiebmanier nach Schneeballsystem - mit allerlei Mätzchen verbunden - wieder zu entwenden, damit er den Großteil der  Ware sogleich an andere Urlauber weiter veräußern konnte. Mittlerweile hatte er aber schon so viele tickende Armbanduhren in seiner Behausung auf Lager, dass seine Vermieterin Verdacht schöpfte und wegen dauernder Lärmbelästigung die Polizei rief.


Die staunte nicht schlecht bei der Entdeckung der tausenden von lärmenden Uhren. Der Richterin am Schnellgericht erklärte der Delinquent anschließend, dass er ja viel lieber Quarzuhren geklaut hätte, die machten ja keinen Lärm, und trotzig fügte er hinzu: damit hätte man ihn wohl bis heute nicht erwischt. Sein Verderben wäre es ja immer schon gewesen, die Uhren laufen sehen zu müssen, gerade die Sekundenzeiger in den verschiedensten Ausführungen hätte es ihm besonders angetan. Darauf gab die Richterin zu bedenken, dass er dieses Vergnügen ja auch bei Quarzuhren hätte haben können. Worauf der Triebtäter mit weinerlicher Stimme erwiderte, dass er wohl als Arbeitsloser Zeit genug gehabt hätte, die Uhren mit den Automatikwerken zu bewegen und die Uhren mit Handaufzug aufzuziehen, aber keinerlei Geld gehabt hätte um Batterien für Quarzuhren zu kaufen. Die Richterin empfahl ihm sogleich nach der Strafverbüßung als erstes, etwas Geld für Batterien zu verdienen.




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