Ein indischer Chef spendiert für Mitarbeiter einen Betriebsausflug in Form einer 6-monatigen Weltreise


Der Unternehmer Brijaj Singh auf dem Weg zum Flughafen

Indien, Jaipur (däp) Der 63-jährige Unternehmer Brijaj Singh, der seit vielen Jahren ein Ritschkaunternehmen  sein Eigen nennt, hat seinen Mitarbeitern zum diesjährigen Betriebsausflug eine Weltreise spendiert. Der Unternehmer, der sich als "Selfmademan" von den handgezogenen Rikschas emanzipiert hat und mitlerweile über Autorikschas  - sogenannte Trikes, die entweder mit einem Zweitakt- oder einem Dieselmotor ausgerüstet sind - verfügt, wollte sich endlich einmal für die erwiesene Treue der Angestellten dem Unternehmer gegenüber erkenntlich zeigen.

50 Jahre lang hat er auf alles verzichtet, keinen Urlaub, keine teuren Hobbys und auch keine kostspielige Familie - nichts hat er sich geleistet. Stur wie ein Inder hat er seinen Plan verfolgt, immer von der Absicht verfolgt, etwas Gutes zu tun. In über 640 Hotels  - darunter dutzende Vier- und Fünf- Sterne - Hotels - auf der ganzen Welt, hat er vorab Zimmer reservieren lassen, alles nur in der Absicht, den Betriebsausflug perfekt und glamourös ablaufen zu lassen. Jetzt bedauerte er auch nicht mehr, es nie geschafft zu haben, mehr als einen Angestellten zu beschäftigen. Für mehrere Mitarbeiter hätte es nämlich  trotz 50 Jahre lange Rückstellungen  wohl nicht zu einer Weltreise gereicht. So ist er froh, wenigstens als Chef und einziger Angestellter so einen schönen Betriebsausflug machen zu können.








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