Gambia erinnert erneut mit der Aufstellung des Schuhbaums an einen denkwürdigen Tag in seiner Geschichte


Schuhbaum

Gambia (däp) Seitdem der kleinste Flächenstaat Afrikas ein Jahr nach der Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahr 1965 den Linksverkehr auf den Straßen abgeschafft hat, wird dort alljährlich  mit der Aufstellung des Schuhbaums an diesen Tag erinnert. Da 90 Prozent der Gambianer Muslime sind wollten die sich nämlich damals keinesfalls auf einen Rechtsverkehr umstellen lassen, und aus Protest ließ die überwiegende Mehrheit der Gambianer ab diesem Tag einfach ihr Auto stehen und ging zu Fuß.


Jedes Jahr zur gleichen Zeit (20. Mai) stellt jeder Haushalt in seinem Vorgarten oder auf dem Balkon, manche auch im Wohnzimmer, einen mit Schuhen geschmückten Baum auf. Hier werden aber keine neuen Schuhe aufgehängt, sondern lediglich abgelaufene, die, welche die Gambianer seit diesem berüchtigten Tag der Umstellung von dem Links- auf den Rechtsverkehr "beim zu Fuß gehen" bis heute angehabt haben. Da nur Gambia so einen Tag feiert, ist dieser Feiertag wohl zu Recht als einmalig zu bezeichnen. Touristen aus Ländern, in denen heute noch Linksverkehr herrscht, auch wenn sie keine Muslime sind, sieht man immer öfter -aus lauter Loyalität ihre Schuhe an die Bäume gehenkt - barfuß mitfeiern.

   





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